Brugg

«Man reibt sich die Augen»: Komitee ist enttäuscht über die Schulleiterwahl von Geri Müller

Man müsse annehmen, dass Geri Müller keinen Berufsabschluss hat, namentlich keinen Abschluss im pädagogischen Bereich, schreibt das Komitee in seiner Stellungnahme. (Archivbild)

Man müsse annehmen, dass Geri Müller keinen Berufsabschluss hat, namentlich keinen Abschluss im pädagogischen Bereich, schreibt das Komitee in seiner Stellungnahme. (Archivbild)

Der frühere Badener Stadtammann Geri Müller wurde als Schulleiter des Schulhauses Bodenacker in einem 43-Prozent-Pensum gewählt. Gegen die Wahl formierte sich das Komitee «Schulleiterwahl überprüfen!», angeführt von den beiden Einwohnerräten Peter Haudenschild (FDP) und Miro Barp (SVP).

Mitte Juli schickte das Komitee der Schulpflege einen umfangreichen Fragenkatalog. Zudem forderte das Komitee den Rücktritt der gesamten Schulpflege.

Ende August seien die Antworten nun eingetroffen, schreibt das Komitee in einer Mitteilung. «Und die Schulpflege hat nur gerade mal 12% der Fragen einigermassen beantwortet», wird bemängelt. Kritisiert wird in der Mitteilung auch, dass Geri Müller nichts zur Klärung der Fragen beitrage. «Er hüllt sich in seinem öffentlichen Amt in Stillschweigen», so das Komitee.

Man müsse annehmen, dass Geri Müller keinen Berufsabschluss hat, namentlich keinen Abschluss im pädagogischen Bereich. «Man reibt sich die Augen, wie so jemand Schulleiter und damit Vorgesetzter von Lehrpersonen eines Schulhauses werden kann», heisst es weiter.

Besonders problematisch sei, dass die Schulpflege keiner demokratischen Kontrolle untersteht. «Es können in diesem Bereich keine Referenden, Initiativen, Motionen, Postulate, Interpellation etc. wie beim Stadtrat eingereicht werden», bemängelt das Komitee. Für das Komitee «Schulleiterwahl überprüfen!» ist nach wie vor klar, dass die Schulpflege in globo zurücktreten muss.

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