Brugg

Ländlich ist es schön: Im Herbst wird die Stadt zum Bauernhof

Am 22. September wird es auf dem Neumarktplatz Ponyreiten, Marktstände und Olt-Timer geben.

Am 22. September wird es auf dem Neumarktplatz Ponyreiten, Marktstände und Olt-Timer geben.

Der Verein Tourismus Region Brugg und der Bauernverband Aargau planen einen aussergewöhnlichen Tag — kommenden Herbst werden sie die Stadt in einen Bauernhof verwandeln. Damit möchten sie die Verbindung von Umgebung und Landwirtschaft wieder etwas aufleben lassen.

Eine Grossstadt ist Brugg nicht und auch die umliegenden Dörfer fallen eher unter den Begriff «ländlich». Dabei muss das gar nicht negativ sein. Frisches Gemüse vom Wochenmarkt, Wein vom Nachbarn und Eier vom Bauern um die Ecke haben auch ihre Vorteile. So weiss jedes Kind hier, dass Lebensmittel nicht in den Regalen des Supermarkts wachsen. Trotzdem kann es nicht schaden, den Bezug zur Landwirtschaft von Zeit zu Zeit wieder etwas aufzufrischen und Neues darüber zu lernen.

Tourismus Region Brugg hatte die passende Idee. Gemeinsam mit dem Bauernverband Aargau (BVA) wird der Verein die Stadt Brugg im kommenden Herbst für einen Tag in einen gigantischen Bauernhof verwandeln.

Auf dem Neumarktplatz, auf dem Vorplatz der Neuen Aargauer Bank und beim Eisi werden am 22. September zahlreiche Attraktionen Gross und Klein erfreuen. Der Verein Freunde alter Landmaschinen sorgt mit seinen Oldtimer-Traktoren für einen Hauch von Nostalgie. Am Info-Stand des BVA können sich interessierte Besucher über die Landwirtschaft im Kanton Aargau informieren, und beim Säulirennen werden flinke Schweinchen über die abgesperrte Fahrbahn rasen.

Weitere landwirtschaftliche Nutztiere, einen Streichelzoo und Ponyreiten gibt es auf dem Neumarktplatz. Wer will, deckt sich an den Marktständen mit Produkten aus der Region ein oder zapft sich an der melkbaren Kunststoff-Kuh gleich selbst ein Glas Milch ab. Und wer beim Anblick der Gemüse- und Obstpyramide oder dem Zuschauen beim Schaumosten Hunger und Durst kriegt, kann sich in der Festwirtschaft verpflegen. Das Ziel des Anlasses ist es, Leben in die Stadt zu bringen. Zudem soll den Leuten die aargauische Landwirtschaft näher gebracht werden, was auch für die regionalen Bauern von Vorteil sein dürfte.

Finanziert wird das Ganze von Sponsoren, dem BVA und einem Beitrag der teilnehmenden Vereine. Gemäss Projektkonzept soll es «ein bunter, vielfältiger, informativer und nicht zuletzt fröhlicher Anlass» werden.

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