Lupfig
Ladenbauer will den ganzen Betrieb ins Eigenamt verlegen

Die Killer Ladenbau AG will ihr ganzes Unternehmen von Turgi nach Lupfig verlegen. Am neuen Standort an der Industriestrasse plant die Firma einen Neubau.

Michael Hunziker
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Der geplante Neubau besteht aus einem Bürotrakt (Vordergrund) sowie aus den Hallen für die Produktion. zvg

Der geplante Neubau besteht aus einem Bürotrakt (Vordergrund) sowie aus den Hallen für die Produktion. zvg

Die Killer Ladenbau AG will ihr gesamtes Unternehmen von Turgi nach Lupfig verlegen. An der Industriestrasse plant der landesweit tätige Ladenbauer einen modernen Neubau mit zwei Hallen für die Produktion sowie mit einem separaten Bürogebäude für die Abteilungen Verkauf, Planung, Projektleitung und Administration.

Der Bürobereich verfügt – inklusive Showroom und grosszügigen Aufenthaltsraums – über eine Fläche von rund 2000 Quadratmetern. Der oberste, dritte Stock wird vermietet. Die beiden Produktionshallen für die Schreinerei haben eine Fläche von 4100 Quadratmetern. Dieselbe Fläche steht im Keller als Lagerraum zur Verfügung.

Mit dem Neubau wird – inklusive Fremdvermietung – ein Potenzial von 130 Arbeitsplätzen geschaffen. Die Baukosten betragen rund 12 Mio. Franken.

Verläuft alles reibungslos, erfolgt der Spatenstich im Frühling des nächsten Jahres. Der Bezug ist im Dezember 2016 vorgesehen, der Start der Produktion Anfang 2017.

Platzprobleme am alten Standort

Das Unternehmen plant, produziert und montiert hochwertige Ladeneinrichtungen für Detailhandelsketten (Non-Food), Apotheken und Drogerien, Kosmetikmarken sowie auch Einzelprojekte im Bereich Ladenbau/Innenausbau.

Am bestehenden Standort in Turgi stösst die Killer Ladenbau AG an Grenzen und hat mit Platzproblemen zu kämpfen: Die Aufträge haben zugenommen, die Mitarbeiterzahl ist gestiegen.

Laut Inhaber und Geschäftsführer Marco Killer sind eine umfassende Sanierung und ein Ausbau des alten Gebäudes in der Wohn- und Gewerbezone nicht sinnvoll.

Die Begebenheiten seien nicht ideal. Als Beispiel erwähnt er die Produktion, die sich auf zwei Etagen befindet, sowie die Strasse, die zwischen Produktion und Auslieferung verläuft.

«Dadurch sind betriebliche Optimierungen nur bedingt möglich», stellt der Geschäftsführer fest. Als weiteren Nachteil nennt er die Distanz zur Autobahn mit den regelmässigen Staus auf dieser Strecke.

Nur leicht längerer Arbeitsweg

Ganz anders präsentieren sich die Verhältnisse auf dem 13 000 Quadratmeter grossen Areal in Lupfig: Killer spricht von einem optimalen Logistik- und Produktionsstandort, bestens gelegen und erschlossen unmittelbar bei der Autobahn.

Es könne für effiziente Abläufe gesorgt werden und das Unternehmen habe die Gelegenheit, sich mit einem Neubau als modernen Ladenbauer zu positionieren. «Überdies lässt die gute Parzellenform eine spätere Erweiterung und den Bau einer dritten Halle zu», sagt der Geschäftsführer.

Ein Vorteil sei nicht zuletzt die Nähe zu Turgi. «Der Arbeitsweg der vielen langjährigen Mitarbeiter verlängert sich um nur maximal 15 Minuten.»

Erstellt wird der Neubau übrigens von der Immobiliengesellschaft Killer Work AG. Die Betriebsgesellschaft Killer Ladenbau AG ist Mieter und damit Nutzer der Räumlichkeiten. Das Baugesuch liegt bis 20. Oktober auf.