Brugg-Windisch
Kulturnacht im Campussaal: Jetzt sind die Vereine gefordert

Vom 17. bis 19. März 2017 soll der Campussaal Tag und Nacht kulturell bespielt werden. Dies unter dem Motto «Frühlingserwachen». Damit das gelingt, sind die Vereine gefragt. Diese dürfen sich gratis präsentieren – wenn sie denn wollen.

Janine Müller
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Die Organisatoren der ersten Kulturnacht im Campussaal lassen sich von den Ideen der Vereine überraschen. Von links: Leo Geissmann, Johann Ritzinger, Heidi Ammon, Martin Wehrli, Kathrin Kalt, Stefan Wagner, Lorena Pilla.

Die Organisatoren der ersten Kulturnacht im Campussaal lassen sich von den Ideen der Vereine überraschen. Von links: Leo Geissmann, Johann Ritzinger, Heidi Ammon, Martin Wehrli, Kathrin Kalt, Stefan Wagner, Lorena Pilla.

Janine Müller

Die Nutzung des Campussaals durch die Trägergemeinden war in der Vergangenheit immer wieder ein Thema. Nun haben sämtliche Beteiligte – die beiden Trägergemeinden Brugg und Windisch, der Förderverein, die Campussaal Immobilien AG, die Campussaal Betriebs AG sowie ABA Management – eine Idee ausgeheckt, wie die Bevölkerung vom Campussaal profitieren kann. Den Verantwortlichen schwebt eine Kulturnacht im Campussaal vor. Dahinter steckt die Vorstellung, dass Vereine, aber auch Einzelpersonen, zwischen dem 17. und 19. März 2017 den Campussaal kulturell bespielen.

Offen für jede Darbietung

Das Motto, passend zur Jahreszeit, lautet «Frühlingserwachen». «Den Begriff ‹Kultur› haben wir absichtlich weit gefasst», sagt Martin Wehrli (Präsident des Verwaltungsrats der Campussaal Immobilien AG). So sei es durchaus möglich, dass beispielsweise ein Turnverein eine Barrenvorstellung präsentiert. «Wir sind offen für jede Art von Darbietung», ergänzt Wehrli. «Der Campussaal eignet sich aber besonders gut für Darbietungen, die mit Sprache zu tun haben. Aber auch Musik, Bewegung und visuelle Präsentationen sind möglich.» Denkbar sei beispielsweise der Auftritt einer jungen Band, die sich unter professionellen Bedingungen einem breiteren Publikum präsentieren möchte, sagt Kathrin Kalt, Betreiberin des Campussaals. Die Künstler werden für ihre Darbietungen aber nicht entschädigt. Die Kulturnacht soll vor allem eine Werbeplattform für die Vereine sein.

Die Teilnahme ist gratis

«Mit dieser Nacht wollen wir die Vereine und die Bevölkerung in den Campussaal bringen», sagt Heidi Ammon, Gemeindeammann Windisch und Vertreterin der Campussaal Betriebs AG. Darum ist die Benützung des Saals während der Kulturnacht gratis. «Wir stellen sämtliche technische Hilfsmittel gratis zur Verfügung», sagt Wehrli. «Kein Verein soll für diesen Event Geld in die Finger nehmen müssen.» 20’000 Franken Budget haben die Organisatoren für die Kulturnacht zur Verfügung. Für die Besucher wird der Eintritt gratis sein.

Ob dann die Kulturnacht nur eine Nacht, zwei Nächte oder gar zwei Nächte und einen Tag andauern wird, hängt von der Teilnehmerzahl ab. Interessierte können sich bis Mittwoch, 29. Juni, per E-Mail (kulturnacht@windisch.ch) anmelden oder sich bei dieser Adresse auch bei allfälligen Unsicherheiten erkundigen.

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