Region Brugg
Kulturförderung für die Region: Römertag erhält Beitrag aus Swisslos-Fonds

Auch Kulturprojekte in der Region Brugg werden vom Kanton unterstützt. Gelder aus dem Swisslos-Fonds kommen dabei unter anderem dem Latein- sowie dem Römertag zugute.

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Wie hier 2017 werden auch am nächsten Römertag die Gladiatoren im Amphitheater gegeneinander antreten.

Wie hier 2017 werden auch am nächsten Römertag die Gladiatoren im Amphitheater gegeneinander antreten.

Hans Christof Wagner

Insgesamt 68 Kulturprojekte erhalten 2018 einen Beitrag aus dem Swisslos-Fonds. «Der Regierungsrat fördert mit dieser Unterstützung ein vielfältiges kulturelles Leben im Kanton Aargau», heisst es in der gestrigen Medienmitteilung.

Berücksichtigt werden auch Institutionen in der Region Brugg. 5000 Franken erhält der Verein Lateintag.ch in Brugg für den 6. Schweizerischen Lateintag. Dieser findet diesen Herbst statt im Kloster Wettingen im Rahmen des Kulturerbejahrs.

Mittel aus dem Swisslos-Fonds bewilligt hat der Regierungsrat ebenfalls für die Gesellschaft Pro Vindonissa in Windisch. Mit 25 000 Franken unterstützt wird die Veröffentlichung «Kultorte und Kulte in Vindonissa». Für den 17. Römertag in Brugg und Windisch ist zudem die Rede von einem Beitrag von 38 000 Franken sowie von einer Defizitgarantie von 10 000 Franken.

Der Römertag ist erfahrungsgemäss ein regelrechter Publikumsmagnet und wird dieses Jahr durchgeführt am 27. Mai. Zwar sind noch nicht alle Details zum Programm bekannt – fest steht aber bereits, dass diesmal Kamele ihren grossen Auftritt haben und im Amphitheater die Gladiatoren gegeneinander antreten werden.

Auf Ersteren dürfen die Kinder in den Pausen reiten, Letztere kämpfen in rasanten Duellen um Ruhm und Ehre, ist der Website des Kantons zu entnehmen.

Auf dem Legionärspfad quartieren sich zudem die Legionäre Roms in den Unterkünften ein und zeigen ihr Können. Wer lieber wie ein Archäologe nach längst verschwundenen Schätzen sucht, heisst es weiter, kann beim Vindonissa Museum in Brugg zur Schaufel greifen. Auch die Taucharchäologie der Stadt Zürich gibt einen Einblick in ihre Arbeit unter Wasser. (mhu)