Brugg
Klausmarkt durfte trotz Corona durchgeführt werden – allerdings ohne Samichlaus

Es herrschte Freude in ganz Brugg. Der alljährliche Brugger Klausmarkt durfte trotz Corona durchgeführt werden. Nach langem Bangen um dieses wichtige Event schätzte man die Durchführung des traditionellen Marktes ganz bestimmt noch mehr als all die Jahre zuvor.

Philipp und Diogo
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Wegen des Coronavirus musste am diesjährigen Klausmarkt auch auf ­einiges verzichtet werden. (Archivbild)

Wegen des Coronavirus musste am diesjährigen Klausmarkt auch auf ­einiges verzichtet werden. (Archivbild)

Claudia Meier

Zwar hielten sich etwas weniger Leute am Markt auf, doch diese waren umso glücklicher, dass sie durch die mit Marktständen besetzten Strassen gehen konnten und sich an dem grossen Angebot erfreuen durften. Von Ständen mit Süssigkeiten über Kleider bis Handyhüllen war alles da. Neu wurden dieses Jahr auch Stoffmasken mit den unterschiedlichsten Mustern und Farben angeboten. Es roch nach Crêpes und Zimt und rund herum hörte man Gelächter und fröhliches Geschwatze. «Es ist schon etwas anders, aber es ist trotzdem schön», meinte ein Schüler beim Vorbeigehen.

Aber natürlich musste wegen des Coronavirus auch auf ­einiges verzichtet werden. Der Samichlaus zum Beispiel durfte wegen Corona keine Säcke mit Erdnüssen und Schokoladen an die Kinder verteilen und auf dem gesamten Marktgebiet herrschte Maskenpflicht. Auch war dieses Jahr die Altstadt nur auf einer Seite mit Ständen ­beschmückt und beim Essen musste man sich hinsetzen. Die Polizei ermahnte jeden, der die Regeln missachtete. Die Marktbesucher hielten sich aber meistens an die Vorschriften.

Trotz oder vielleicht sogar wegen Corona war dieser Markttag ein gelungenes Event und ganz bestimmt für viele Menschen ein spezielles Highlight in dieser doch sehr besonderen und nicht einfachen Zeit.