Bei einer Filiale des Grossverteilers Migros im Neumarkt in Brugg ist am Mittwochmorgen per Telefon eine Bombendrohung eingegangen. Die Polizei und Grenzwächter mit Spürhunden haben das Gebäude in der Zwischenzeit durchsucht. Ein Sprengsatz wurde aber keiner gefunden, wie ein Polizeisprecher vor Ort bestätigte. Seit 13 Uhr ist die Filiale wieder geöffnet.

Kurz nach Eingang der Bombendrohung um 8.25 Uhr wurde das Gebäude evakuiert und abgesperrt, rund 100 Angestellte und Kunden mussten die Räumlichkeiten verlassen und hatten vorübergehend keinen Zutritt mehr. Auch die Tiefgarage war geschlossen.

Schon am Dienstag gab es eine Bombendrohung

Laut dem Polizeisprecher ist bei der Migros in Brugg bereits am Dienstagabend, kurz vor Ladenschluss, eine Bombendrohung eingegangen. Bei der folgenden Durchsuchung gab es aber ebenfalls keinen Hinweis auf eine Bombe. Es ist die davon auszugehen, dass in beiden Fällen die Drohung vom selben Urheber stammt.

Gemäss ersten Schätzungen hat die kurrzeitige Schliessung der Läden in dem vielfrequentierten Einkaufszentrum einen wirtschaftlich Schaden von etwa 200'000 Franken verursacht. Neben der Kantonspolizei Aargau und der Grenzwache standen auch Spezialisten der Kantonspolizei Bern im Einsatz. (bau)