Brugg

Keine Arbeitsunfälle bei der Stadt, doch Schwimmbad-Arbeit birgt Risiken

Vor einer weiteren Sanierungsetappe: Das Brugger Freibad. (Walter Schwager)

Schwimmbad Brugg. Archiv

Vor einer weiteren Sanierungsetappe: Das Brugger Freibad. (Walter Schwager)

Die Stadt ist zwar von Unfällen verschont geblieben. Dennoch soll die Arbeitssicherheit verbessert werden. Der Prämiensatz der Nichtbetriebsunfallversicherung hat sich im Vergleich zum letzten Jahr positiv nach unten verändert.

Zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Brugg haben 2018 verschiedene Aktivitäten stattgefunden. Wie schon im letzten Jahr ist die Stadt erneut von erwähnenswerten Unfällen verschont geblieben.

Der beauftragte Sicherheitsfachmann, Markus Arnet, führte im April bei etlichen Arbeitsplätzen des Werkhof- sowie des Bad- und Hauswartpersonals ein Audit durch. Er beurteilte das Sicherheitsbewusstsein des Personals als hoch und stellte fest, dass die technischen Einrichtungen und Geräte korrekt gewartet und eingesetzt werden. Die ordnungsgemässe Lagerung von Materialien und Geräten sowie die geordneten Zustände in der Schreinerei und der Schlosserei fielen wiederum positiv auf. Vier Werkdienstmitarbeiter besuchten einen Kurs «Arbeitssicherheit Höhensicherung». Die Unterhaltsarbeiten an den leeren Schwimmbecken in der Badanlage bergen für das Badpersonal Gefahren, die beim Audit thematisiert wurden.

Im Mai konnten an der Mitarbeiterschulung die Risiken- und Gefahrenhinweise aus dem Audit besprochen werden. Weiter erörterte Markus Arnet die neuen Regeln für den Verkehrsweg- und Tiefbau aus der Suva-Kampagne «Lebenswichtige Regeln».

Infektionsverhütung als Ziel

Mit der im Jahr 2017 unterzeichneten Sicherheits-Charta soll die Sicherheit bewusst gelebt werden sowie bei der Arbeit und in der Freizeit Gefahren erkannt werden. Die Arbeitgeberin Stadt Brugg motiviert ihr Personal, eine gute Sicherheitskultur zu leben.

Für 2019 sind folgende Hauptziele definiert: Schulung der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz; Verhütung von blutübertragenden Infektionen; Arbeitssicherheit in öffentlichen Schwimmbädern.

Die Prämiensätze der Betriebs- und Nichtbetriebsunfallversicherung für das Jahr 2019 betragen 0,3193% (analog 2018) respektive 1,20% (1,45% im 2018). Der Prämiensatz der Nichtbetriebsunfallversicherung hat sich im Vergleich zum letzten Jahr positiv nach unten verändert. Bei der Betriebsunfallversicherung bleibt der Prämiensatz im Jahr 2019 gleich. Der Stadtrat nimmt erfreut zur Kenntnis, heisst es in einer Medienmitteilung, dass die Bemühungen der Mitarbeitenden im Bereich der Arbeitssicherheit konsequent verfolgt werden. (az)

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