Immer wieder müssen unschöne Spuren beseitigt werden in der Gemeinde Hausen: In den letzten Wochen ist es zu einer ganzen Reihe von Sachbeschädigungen gekommen. Betroffen war vor allem der Bereich des Spielplatzes beim Schulareal. Unter anderem wurden die Fassade des Lindhofschulhauses mit rohen Eiern beworfen und Pflanzen ausgerissen. Ihr Unwesen trieben die Vandalen aber auch auf dem Grillplatz. Die jüngsten Vorfälle ereigneten sich über das Osterwochenende.

Dieser Unfug könne nicht einfach als Lausbubenstreich abgetan werden, stellt der Gemeinderat fest. Er hat – «wie in solchen Fällen üblich» – eine Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht. Ebenfalls wurden ein Zeugenaufruf veröffentlicht und eine Belohnung ausgesetzt: Für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft führen, werden 500 Franken ausbezahlt.

Es seien bereits Beobachtungen gemeldet worden, sagt Gemeindeschreiberin Michèle Keller auf Nachfrage. Darüber, ob der entscheidende Hinweis darunter war, hält sie sich allerdings – noch – bedeckt. «Derzeit laufen die Abklärungen.» Der Gemeinderat geht von einer jugendlichen Täterschaft aus.

Es sei in Hausen auch früher schon zu Vandalenakten gekommen, fügt Michèle Keller an, aber nicht in einer solchen Häufigkeit in einer so kurzen Zeitspanne. Über konkrete Gründe, die zu dieser Zunahme seit Anfang Monat geführt haben, kann die Gemeindeschreiberin allerdings nur spekulieren. Einen Einfluss gehabt haben könne allenfalls das Wetter mit den milden Temperaturen.

Die Gemeinde hat nun die Kontrollen verstärkt. Auf Patrouillen unterwegs sind sowohl ein privater Sicherheitsdienst als auch die Regionalpolizei (Repol) Brugg. Wer Hinweise zu den Vandalenakten machen kann, wird weiterhin gebeten, sich zu melden bei der Regionalpolizei (Repol) Brugg unter Telefon 056 461 76 80 oder bei der Gemeindekanzlei Hausen unter Telefon 056 461 70 40.