Brugg
Kein Durchkommen für Fussgänger und Velos: Ab Montag ist im Gebiet Stapfer eine Vollsperrung nötig

Seit dem 9. Juli laufen die Bauarbeiten entlang des Schulhauses Hallwyler. Wegen der engen Platzverhältnisse wird der Durchgangsweg zwischen dem Schulhausplatz 6 und der Turnhalle Hallwyler vom Montag, 30. Juli, bis voraussichtlich am Samstag, 11. August, für Fussgänger und Velofahrer gesperrt sein.

Larissa Hunziker
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Die neuen Rohre sind verlegt.

Die neuen Rohre sind verlegt.

Larissa Hunziker

Dies diene auch der Sicherheit, sagt Stefan Zinniker, Bereichsleiter Tiefbau der Stadt Brugg. Eine Umleitung über den Kirchplatz respektive den Spitalrain wird ausgeschildert.

Laut Zinniker kommt man mit den Arbeiten gut voran und befindet sich trotz der knapp bemessenen Bauzeit im Zeitplan. Der Neubau der Sauberwasserleitung wurde extra in die Sommerferien gelegt, da dann kein Schulbetrieb herrscht und die Bauarbeiten zügig vorankommen können. Das Ziel ist es, dass der jetzt offene Graben bis zum Schulanfang wieder geschlossen wird und nur noch kleinere Fertigstellungsarbeiten nötig sind.

Kosten von über einer halben Mio.

An der Baustelle beteiligt ist auch die IBB, die im Zuge des Neubaus der Sauberwasserleitung ihre bestehenden Wasser-, Gas- und Stromleitungen erneuert. Dabei ist eine gute Koordination zwischen den verschiedenen Beteiligten nötig, die Bauleitung trifft sich zweimal in der Woche. Gemäss Stefan Zinniker klappt die Zusammenarbeit bestens. Auch seien vonseiten der Bevölkerung keine Beschwerden eingegangen. «Das Verständnis der Einwohner ist da», sagt Zinniker.

Die zuständige Baufirma Durmiag ist mit einer grossen Equipe von sechs bis acht Bauarbeitern vor Ort. Auch ihnen macht die Hitze zu schaffen. «Viele Pausen machen und viel trinken ist wichtig», sagt Firmenchef Medzar Durmisi.

Der Kredit für den Neubau beläuft sich auf 590'000 Franken. Nach dem Bau der Sauberwasserleitung wird das Regenwasser direkt in die Aare und nicht mehr in die Kanalisation geleitet. Dies sei ökologisch sinnvoll, da so das nicht verschmutzte Regenwasser wieder dem Grundwasser und somit der Trinkwasserreserve zugeführt werden kann, schreibt der Stadtrat.