Asylwesen
Kein Asylzentrum im «Jägerstübli» Brugg

An seiner letzten Sitzung wies der Stadtrat das Gesuch des Departements Gesundheit und Soziales für die Umnutzung des Restaurants Jägerstübli in eine Unterkunft für Asylsuchende ab. Das Haus taugt nicht für die Pläne des Kantons.

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Dies teilte der Stadtrat in einer Medienmitteilung am Montag. Darin heisst es, die Lärmschutzvorschriften seien nicht eingehalten worden. Der Kanton plante, 30 bis 40 vorwiegend alleinstehende Asylbewerber ohne Familien im ehemaligen Lokal unterzubringen.

Verlust der Wohnqualität

Der Entscheid des Stadtrats dürfte bei den Anwohner Erleichterung auslösen. Zahlreich waren die bei der Stadtkanzlei eingegangenen Einsprachen. Die Mehrheit der Quartierbewohner befürchteten den «Verlust ihrer Wohnqualität im Quartier» etwa oder «Lärmimmissionen» und «Sicherheitsrisiken». (cls)