Brugg

Kammermusikjuwel funkelt in der Brugger Galerie Zimmermannhaus

Der Badener Pianist Karl-Andreas Kolly spielt weltweit. ZVG

Der Badener Pianist Karl-Andreas Kolly spielt weltweit. ZVG

Die Konzertreihe des Zimmermannhauses Brugg ist ein gerne vergessenes Juwel unter den munteren Aargauer Kammermusik-Angeboten. Am Samstag spielen dort der Badener Pianist Karl-Andreas Kolly und die Geigerin Kamilla Schatz.

Jährlich finden sechs Kammermusikkonzerte mit international bekannten Ensembles und Musikern statt. Am Samstag sind das die spannende Schweizer Violinistin Kamilla Schatz und Karl-Andreas Kolly , der weltweit aktive Badener Pianist. Dieses Duo hat für den kalten Winterabend ein prächtig wärmendes Programm zusammengestellt.

Eröffnet wird der Abend mit Franz Schuberts (1797–1828) Grand Duo für Violine und Klavier D 574, gefolgt von Claude Debussys (1862–1918) Violinsonate aus dem Jahr 1917. Debussy und Schubert hintereinander? Warten Sie es ab, die Zwei passen besser zusammen, als man auf den ersten Ton denkt.

Nach der Pause stehen sich Arthur Honegger (1892–1955) und Gabriel Fauré (1845–1924) gegenüber – wobei Honeggers Fürsprecherin alleine Kamilla Schatz ist, spielt sie doch dessen Sonate für Violine Solo H 143. Den Abschluss bestreitet das Duo mit Faurés Sonate op.13 wieder zusammen. Schon am 26. Januar geht es im Zimmermannhaus mutig weiter, dann spielt das Asasello-Quartett unter anderem auch das 2001 komponierte Streichquartett des 1946 geborenen Basler Komponisten Balz Trümpy.

Das Konzert findet am Samstag, 8. Dezember um 19.30 Uhr in der Galerie Zimmermannhaus, Brugg, statt.

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