Region Brugg

Jurapark-Getreide ist jetzt im Trockenen, aber ist das Jurapark-Brot gefährdet?

Nicht immer schien die Sonne: Winterweizen-Ernte auf dem Hof von Reto Pfister in Bözen. zvg

Nicht immer schien die Sonne: Winterweizen-Ernte auf dem Hof von Reto Pfister in Bözen. zvg

Das schlechte Wetter hat den Landwirten in der Region Mühe bereitet: Es war nicht einfach, das Getreide rechtzeitig zu ernten. Ist das Jurapark-Brot gefährdet?

Wegen der vielen Regenfälle standen die schweren Mähdrescher in dieser Saison häufig still. Wo mit der Ernte zu lange gewartet werden musste, begannen die Getreidekörner schon in der Ähre wieder zu keimen.

Je nach Region bestand gegen 50 Prozent der Weizenernte aus solchem Auswuchsgetreide, das nicht mehr für die Brotherstellung verwendet werden kann und für die Landwirte schlechtere Preise bedeutet.

Müller Adolf Tschudi von der Altbachmühle in Wittnau, der einen Teil des bei ihm angelieferten Getreides für die Produktion von Jurapark-Mehl separat einlagert, macht sich allerdings keine Sorgen.

Gemäss seiner Einschätzung wird er den Jurapark-Bäckern auch fürs nächste Jahr genügend Spezialmehl liefern können, um die schon über 30 Läden zu versorgen, die Jurapark-Brot in ihrem Sortiment führen. Das darf auch die Konsumentinnen und Konsumenten freuen, die letztes Jahr über 30 000 dieser Brote konsumierten. (az)

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