Nachdem er bereits 2016 an der Junioren-EM (U21) den unbeliebten 5. Platz erreichte, schrammte der 21-jährige Otto Imala vom JJJC Brugg am Sonntag zum dritten Mal in Folge bei Nachwuchs-Europameisterschaften knapp an der Medaille vorbei. Gewiss ärgerlich für den Athleten, aber dennoch ein gutes Zeichen, scheint er offensichtlich bei den Titelkämpfen regelmässig eine starke Leistung abrufen zu können.

Der Wettkampftag im ungarischen Györ begann für Otto Imala mit zwei Siegen über Aydin (Türkei) und Djinovic (Serbien) nach Wunsch. Im Viertelfinal musste er sich Fara (Österreich), dem U21-Europameister von 2016, geschlagen geben. Den Hoffnungslauf gegen Hutsol (Ukraine) entschied Otto Imala dank einer wunderschönen Wurftechnik mit Höchstwertung Ippon für sich.

Mit Lysenko (Polen), im Kampf um Bronze, kam er allerdings nicht zurecht und musste sich nach einer vorzeitigen Niederlage von seinen Medaillenhoffnungen verabschieden. Dennoch ein weiteres respektables Resultat für den noch jungen Brugger Judoka. (az)