Tierpark
«Jööö»-Faktor ist im Tierpark Windisch garantiert

Im September 2011 wurde der Kleintierpark im Lindenpark der Stiftung Sanavita AG in Windisch eingeweiht – seither ist er bei den Lindenpark-Bewohnern (Alterssiedlung und Pflegeheim) und er Windischer Bevölkerung gleichermassen beliebt.

Elisabeth Feller
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Willi und Senta schnattern, dass man glatt auf die Idee kommen könnte: Die beiden streiten sich. Irrtum. «Die beiden fühlen sich ausgesprochen wohl», sagt Heinz Briner (Leitung Hauswirtschaft). Urs Keller (Geschäftsführer der Sanavita AG) pflichtet ihm bei: Die beiden Goldstirnamazonen sind akzeptierte und beliebte Mitbewohner des Lindenparks.

Willi und Senta ziehen es allerdings vor, derzeit drinnen im Heim zu bleiben. Ganz im Gegensatz zu den anderen Tieren, die draussen leben: Seidenhühner, Kaninchen, Rosella- und Penant-Sittiche, chinesische Zwergwachteln und Alpakas.

Tücken des Teenageralters

Star unter den vier Alpakas ist Merlin, ein weisser Hengst, der am 15. August letzten Jahres zur Welt gekommen ist. Merlin ist ein richtiger Teenager, der derzeit lernt am Halfter zu gehen. Dass er dabei nicht gerne das Lamm spielt, ist verständlich: Ein Bub will sich auch mal austoben.

Täglich machen die Alpakas ihren Rundgang auf dem Areal; die Kälte kann diesen genügsamen Tieren mit dem dicken, aber seidigen Fell nichts anhaben. Wer schon einen Alpaka-Pullover getragen hat, weiss: Es gibt nichts, was wärmer gäbe. Wer Merlin sieht, sagt unwillkürlich «Jööö»; wer die Kaninchen mit ihren bezaubernden Jungen sieht, möchte sie am liebsten auf den Arm nehmen und knuddeln.