Brugg
Jetzt leuchten Kinderaugen im Neumarkt

Amsler Spielwaren kehrt der Altstadt den Rücken und feiert am Donnerstag Eröffnung an zentraler Lage.

Michael Hunziker
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Ein Paradies für die Kinder: Die Gestelle in den grosszügigen Räumlichkeiten sind schon fast fertig eingeräumt.

Ein Paradies für die Kinder: Die Gestelle in den grosszügigen Räumlichkeiten sind schon fast fertig eingeräumt.

Michael Hunziker

Amsler Spielwaren hat zu den bekanntesten und beliebtesten Adressen gehört in der Brugger Altstadt. Diese Woche hat das Geschäft das Ladenlokal an der Hauptstrasse nach 12 Jahren verlassen und ist ins erste Obergeschoss im zentraler gelegenen Neumarkt 2 gezogen. Heute Donnerstagnachmittag wird die Eröffnung gefeiert.

Die Zügelkisten sind ausgepackt, die Gestelle werden fertig eingeräumt beim Augenschein am Mittwochnachmittag. Die Spannung steigt stetig beim Team von Amsler Spielwaren, die Vorfreude ist gross auf «möglichst viele» strahlende Kinderaugen. Erwarten dürfen die Kunden am neuen Standort einen grosszügigen und zeitgemässen Laden mit einer breiten Auswahl, sagt Marcel Amsler von der Amsler Spielwaren AG.

Wert gelegt werde, fügt er an, auf eine übersichtliche Präsentation, neuerdings auf einer einzigen Etage. Als weitere Neuheit ist das Geschäft die ganze Woche durchgehend geöffnet. Zum Einsatz kommt eine zusätzliche Spielwarenfachverkäuferin, das Team zählt künftig also fünf Personen. Die Personalplanung bezeichnet der Firmenchef denn auch als eine der Herausforderungen, «da wir noch keine Erfahrung im Neumarkt haben».

Amsler Spielwaren: 2005 kam das Geschäft in Brugg dazu

Amsler Spielwaren verfügt – zusammen mit Zollibolli Spielwaren – über insgesamt acht Filialen in der Deutschschweiz. Beschäftigt werden mehr als 80 Voll- und Teilzeitmitarbeitende. Im Angebot zu finden sind Spielwaren von zahlreichen bekannten Marken – das Sortiment reicht vom Lego-Männchen über das Stofftier und die Playmobil-Burg bis zur Modelleisenbahn, Barbie-Puppe oder zum Monopoly-Spiel.

Die Firmengeschichte beginnt 1962: In Schupfart nimmt Marie Amsler die Geschäftstätigkeit auf. 1988 tritt Marcel Amsler in dritter Generation in die Firma ein, 1993 übernimmt er den Betrieb. Dieser wächst kontinuierlich, ab 1995 werden Filialen eröffnet, 2005 kommt das Spielwarengeschäft in Brugg dazu. 2010 erfolgt der Umzug des Hauptsitzes in Schupfart – mit Laden und Zentrallager – nach Eiken. 2011 kann der Familienbetrieb das Spielwarengeschäft Zollibolli übernehmen. Dieses wurde 1856 gegründet und gilt als das älteste Spielwarengeschäft der Schweiz. (mhu)

Als Grund für den Umzug nennt er die rückgängige Kundenfrequenz sowie die Rahmenbedingungen in der Altstadt. Mit dem Auto hätten viele Kunden den Weg nicht gefunden bis vor die Ladentüre. «Die Kunden aber lieben es bequem, und das ist die Altstadt nicht», stellt Amsler fest. Komme hinzu, dass trotz Abendverkauf bis 20 Uhr an der Hauptstrasse nur parkiert werden darf bis 19 Uhr.

«Das ist einfach nicht zu verstehen.»
Das Ziel und die Erwartungen am neuen Standort sind denn auch klar: die Kundenfrequenz soll erhöht, der Umsatz gesteigert werden. «Da, wo sich die Kunden bewegen, kaufen sie auch ein», sagt Amsler. Viele hätten jedenfalls mit Interesse reagiert auf den Umzug. Und die Geschäfte im Neumarkt 2 sowie die Verwaltung sind laut Amsler ebenfalls sehr gespannt auf ihre künftigen Nachbarn.

Eröffnung im Neumarkt 2 in Brugg am Donnerstag, 24. August, 14 Uhr.