Erfindung

Jetzt gibt es auch für Katzen einen Lift

Der Katzenlift ist bereit zum Transport seiner tierischen Fahrgäste.

Der Katzenlift ist bereit zum Transport seiner tierischen Fahrgäste.

Zum dritten Mal wurden die besten Projektarbeiten des Studiengangs Systemtechnik an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) Brugg ausgezeichnet. Für Furore sorgte dabei ein Katzenlift.

Zum dritten Mal wurden die besten Projektarbeiten des Studiengangs Systemtechnik an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) Brugg ausgezeichnet. Drei Gruppen von Studierenden des zweiten Semesters und vier des vierten Semesters beteiligten sich an der Ausschreibung. Sie erhielten Aufträge von verschiedenen Firmen. Die Arbeiten wurden auf ihre Realisierbarkeit überprüft und das beste Projekt weitererfolgt.

Bei den Studierendengruppen des vierten Semesters machte ein Katzenlift das Rennen. «Der Katzenlift ist eine Gondel, die sich selbstständig auf einer Schiene entlang einer Hausfassade bewegt», erklärt Peter Zysset, Studiengangsleiter Systemtechnik. «Die Katze wird so vom Boden auf den Balkon befördert und umgekehrt.» Der Lift habe die Jury, bestehend aus dem Betreuer für Projektmethodik, mehreren Dozenten der FHNW sowie den Industrievertretern, aus mehreren Gründen überzeugt: einerseits mit seiner eleganten Konstruktion, der einfachen Installation, andererseits wegen des Fahrkomforts und der Sicherheit für die tierischen Fahrgäste. Den zweiten Platz belegte ein Roboter, der mittels Kamera und Sensoren seine Umgebung wahrnimmt, Hindernisse umgeht und ein Zielobjekt sucht.

Projektarbeiten haben Mehrwert

Die Zweitsemesterstudenten hatten den Auftrag, ein Gerät zur Reinigung von Lamellenstoren und Fensteraussenseiten zu konstruieren. Alle drei Teams durften für ihre Vorschläge einen Preis entgegennehmen. «Die drei völlig unterschiedlichen Lösungsansätze werden nun vom Auftraggeber analysiert. Möglicherweise wird er daraus ein Folgeprojekt formulieren und uns dieses in Auftrag geben», sagt der Studiengangsleiter.

Die prämierten Arbeiten hätten durch ihre Praxistauglichkeit überzeugt. «Die Studienprojekte lösen echte Probleme der Auftraggeber und führen unmittelbar zu Verbesserungen», sagt Zysset. Der Bezug zur Praxis mache ausserdem den Lernerfolg der Studenten grösser, und: «Sie lernen die Industrie kennen und können ein Beziehungsnetz knüpfen.» Nicht zu vergessen sei auch, dass die Projektarbeiten eine Abwechslung zum schulischen Alltag des Studiums bieten.

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