Hausen
Jetzt gehts an Bewilligung für neue Halle

Die Vorbereitungen am bisher grössten öffentlichen Bauvorhaben der Gemeinde schreiten zügig voran.

Michael Hunziker
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Die aktuelle Mehrzweckhalle Hausen.

Die aktuelle Mehrzweckhalle Hausen.

Aargauer Zeitung

Der Gemeinderat Hausen will vorwärtsmachen mit dem Bau der neuen Mehrzweckhalle: Bis 13. Februar hat das Baugesuch aufgelegen. Einsprachen sind, Stand gestern Mittwochnachmittag, keine eingegangen, sagt Verwaltungsleiterin Bettina Schaefer auf Anfrage.

Bei einem optimalen Verlauf soll die Bauinstallation Ende April erfolgen, mit den Aushubarbeiten kann ab Mai gerechnet werden, schreibt Peter Steinauer, Leiter der Abteilung Bau und Planung, im Mitteilungsblatt «Hausen aktuell».

Voraussetzung sei, dass der Gemeinderat die Baubewilligung rechtzeitig erteilen könne. Dieser Schritt finde frühestens im März statt. Bis März sind ebenfalls die Probebohrungen geplant. «Dann wird sich zeigen, ob eine Erdwärmesondenheizung möglich ist oder ob eine Pelletheizung gebaut wird», stellt Steinauer fest.

Es entsteht ein Zentrum

Bei der Mehrzweckhalle handelt es sich um das bisher grösste öffentliche Bauvorhaben der Gemeinde. Geschaffen werden Räumlichkeiten für Schule, Vereine, Kultur und weitere – öffentliche – Nutzungen. Es entsteht ein Zentrum für das Dorfleben. Im Juni des letzten Jahres genehmigten die Stimmberechtigten die Kredite von insgesamt 13,895 Mio. Franken.

Seit dem Beschluss der Gemeindeversammlung sei das Projekt in verschiedenen Bereichen vorangetrieben worden, fährt Steinauer fort. Der Umbau im Untergeschoss des Werkhofs wurde im November 2016 angepackt und soll abgeschlossen sein, bevor die Tätigkeiten am Neubau beginnen. Die neue Raumorganisation, lautet das Ziel, ermöglicht eine zweckmässige Trennung zwischen Werkhof, Feuerwehr und Drittnutzern. «Bis die Mehrzweckhalle in Betrieb genommen werden kann, werden diese neuen Räume voraussichtlich als Zwischenlagerplatz für diverses Material gebraucht», führt Steinauer aus. Als weiteres Projekt ist die Neugestaltung der Abfallsammelstelle dazugekommen.

Schule und Vereine sind an Bord

Der Abbruch der Liegenschaft Hauptstrasse 28/30 ist im April vorgesehen. Die Bewilligung wurde bereits erteilt, die Ausschreibung der Arbeiten wird die Abteilung Bau und Planung vornehmen. Nebst der eigentlichen Ausarbeitung des Bauprojekts mit Gebäudehülle, Raumeinteilung und Ausstattung wurde auch die Haustechnik detailliert ausgearbeitet und für die Ausschreibung definiert, hält Steinauer fest. Beigezogen worden seien auch spezialisierte Fachplaner. «Mit Schul- und Vereinsvertretern wurden die Einrichtung und Ausstattung der Hallen besprochen, damit die entsprechenden baulichen Vorkehrungen für Verankerungen, Bodenhülsen etc. getroffen werden konnten.»

Einen Verzichtsentscheid habe der Gemeinderat betreffend Regenwassernutzung für die WC-Spülungen getroffen, so der Leiter der Abteilung Bau und Planung. Denn: «Dem Vorteil einer möglichen Trinkwassereinsparung stehen Mehrinvestitionen sowie technische Mehraufwendungen gegenüber.»

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