Das Grossprojekt «Akkord» in Brugg geht in die nächste Phase: Ab der zweiten Februarwoche beginnen die Bauarbeiten im Alterszentrum-Hochhaus an der Fröhlichstrasse. Das sogenannte Gebäude K wird zuerst bis auf die Betonstützen und Decken rück- und in der Folge umgebaut. Im Mai 2018 sollen die neuen Wohnungen sowie die Gewerberäume im Erdgeschoss bezugsbereit sein. Die Anlagekosten belaufen sich auf rund 45 Mio. Franken. Als Bauherrschaft tritt die Schönegg Brugg AG in Erscheinung.

Im Anschluss werden voraussichtlich ab Juni 2018 die umliegenden, bestehenden Alterswohnungen abgebrochen und es werden vier Neubauten erstellt. Der Bezug soll ab Juni 2019 erfolgen.

Insgesamt entstehen werden 105 Wohnungen. Diese verfügen über 1½, 2½ oder 3½ Zimmer, werden behindertengerecht und im Minergie-Standard realisiert. Die Gewerbeflächen sind vorgesehen für Dienstleistungsfirmen mit Angeboten im Bereich Alter. «Sämtliche mit dem Alter verbundenen Bedürfnisse können in unmittelbarer Nähe bezogen werden», schreibt Livio Plüss, Verwaltungsratspräsident der Schönegg Brugg AG, in einer Medienmitteilung. Und: «Bevor wir die Wohnungsvermietung im neuen Haus K für Dritte freigeben, erhalten die heutigen Bewohner der Alterswohnungen die Möglichkeit, als erste einen Mietvertrag abzuschliessen.»

Bewohner zogen um

Zur Erinnerung: Alles in allem investiert werden mit dem Projekt «Akkord» rund 100 Mio. Franken im Umfeld des Gesundheitszentrums Region Brugg. In einer ersten Phase wurden bis Ende 2014 die Werkstatt, die Küche sowie die Wäscherei im bestehenden Pflegeheim saniert. Im letzten Jahr ist der imposante neue Pflegetrakt an der Fröhlichstrasse fertiggestellt worden. Die Bewohner sowie das Personal des gegenüberliegenden Alterszentrums konnten im November termingerecht einziehen.

Danach wurden im Alterszentrum-Hochhaus sämtliche Inneneinrichtungen, Geräte, Möbel entfernt. Im Dezember 2016 erhielt die Schönegg Brugg AG die Bewilligung für den Rück- und Umbau des Gebäudes. In der gleichen Zeit wurde mit der Aargauischen Kantonalbank den Finanzierungsvertrag abgeschlossen. Die Verhandlungen seien ein positives Erlebnis gewesen, stellt Plüss fest und erwähnt die kurzen Wege und schnellen Entscheidungen.

Realisiert wird der Neubau mit dem Planungsbüro FSP Fugazza Steinmann Partner sowie der Gross Generalunternehmung AG. «Alle am Bau beteiligten freuen sich auf diese Herausforderung und sind froh, dass es nun losgeht», fasst Plüss zusammen. (mhu)