Hausen
Initiative zur Dorfmitte ist zustande gekommen - Auftrag für Gemeinderat

Arbeit für den Gemeinderat Hausen: Jetzt hat er ein überarbeitetes Projekt zur «Aufwertung der Dorfmitte» vorzulegen. Denn die Initiative «Ja zur Dorfmitte» ist zustande gekommen.

Louis Probst
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Arbeit für den Gemeinderat Hausen: Jetzt hat er ein überarbeitetes Projekt zur «Aufwertung der Dorfmitte» vorzulegen. Die Initiative «Ja zu Hausen – ja zur Dorfmitte» ist zustande gekommen. Am Montagabend hat das Initiativkomitee – Franz Gretener, Christian Hager, Sacha Peter-Zehnder, Andreas Schmid und Kurt Schneider – Frau Gemeindeammann Brigitte Schnyder einen roten Briefkasten mit 250 Unterschriften übergeben – 192 wären nötig gewesen.

Ausweg aus dem Patt

«Die Pattsituation, die sich nach der Rückweisung des Projektes ‹Aufwertung der Dorfmitte› durch die Gemeindeversammlung ergeben hatte, konnte nicht einfach stehen gelassen werden», erklärte Franz Gretener zur Motivation des Komitees. «Deshalb sind wir zu den Bürgerinnen und Bürgern gegangen – und haben ein offenes Ohr gefunden. In knapp zwei Monaten hatten wir die nötigen Unterschriften beisammen.»

Ziel ist die Sommergemeinde

«Der Gemeinderat hat sich nach der Rückweisung zurückgehalten», betonte Brigitte Schnyder. «Aber er freut sich, dass er jetzt die Legitimation erhalten hat, am Projekt ‹Aufwertung der Dorfmitte› weiterzuarbeiten. Wir wollen ein klares Resultat. Sollte die Aufwertung der Dorfmitte von der Gemeindeversammlung abgelehnt werden, ist für den Gemeinderat klar, dass er diesen Entscheid akzeptieren muss. Durch die Initiative haben wir jetzt einen Auftrag erhalten. Den nehmen wir wahr. Wir wollen nicht zuwarten, sondern das überarbeitete Projekt an die nächste Gemeindeversammlung bringen.»

Anliegen werden berücksichtigt

Bei der Überarbeitung des Projektes stehen vor allem die Sicherung des Schulweges durch einen Fussgängerstreifen, die Gestaltung der Torsituation am Dorfeingang sowie die Kosten im Vordergrund. «Wir haben feststellen können, dass diese Anliegen der Bevölkerung sehr wichtig sind», betonte Andreas Schmid vom Initiativkomitee.