Wie fängt man an, wohin führt der Weg und was sind die Ziele? Viele Fragen gab es für die Schüler und Schülerinnen der 4. Klassen der Bezirksschule Brugg im Fach Bildnerisches Gestalten während über 14 Wochen zu beantworten.

Es gab drei vorgegebene Themen: Stillleben, Traum oder «frei». Viele Ideen schwirrten in den Köpfen herum und dann war es Zeit, eine Entscheidung zu treffen und zu beginnen. Viele wählten das Thema «frei». Die Schüler sammelten Bildinformationen, suchten nach Künstlern und wählten einen eigenen gestalterischen Weg.

«Für uns war es wichtig, dass die Schüler und Schülerinnen prozessorientiert arbeiteten», hält Lehrerin Nicola van Zijl fest. «Sie sollten dabei ihre gestalterischen Grundkenntnisse anwenden und weiterführen.» Die Lehrerinnen – neben Nicola van Zijl waren es Stephanie Giger und Helen Fricker – standen ihnen beratend zur Seite.

Es musste eine Dokumentation verfasst werden, die den Prozess aufzeigt und mit einer Reflexion schliesst, einem Nachdenken über die Projektarbeit.

«Die Resultate sind sehr unterschiedlich von den Techniken, dem Schwierigkeitsgrad sowohl auch von der Interpretation der Themen», so Nicola van Zijl. «Die Schüler und Schülerinnen haben gemerkt, wie viele Gedanken und wie viel Arbeit in einem Projekt stecken und somit hoffe ich, dass sie beim nächsten Museumsbesuch den Wert eines Kunstwerkes erkennen.»

Ausstellung bis 1. April

Viele Arbeitsstunden hängen jetzt in Form von Zeichnungen, Malerei oder anderen Techniken an den Stellwänden im Foyer des Bezirksschulhauses Brugg. Die Vernissage war ein Erfolg. Die Schüler und Schülerinnen waren stolz und die Besucher bestaunten die gelungenen Kunstwerke. Die Ausstellung kann während den Schulzeiten bis 1. April besucht werden. (az)