Glücksbringer

In Schinznach-Bad sorgt Kaminfeger zum Jahresende für warme Herzen

Reges Interesse an Kaminfegers Ehrbar Glühwein-Stand. HF

Reges Interesse an Kaminfegers Ehrbar Glühwein-Stand. HF

Auch für Eilige war es am Silvestertag unübersehbar: Vor dem Laden der Weinbaugenossenschaft in Schinznach-Bad dampften drei alte Ofen. Der bereits pensionierte Kaminfeger Hans Ehrbar verkaufte Gühwein und sammelte so Geld für die Theodora-Stiftung.

Kaminfeger Hans Ehrbar verkaufte den Glühwein zu einem symbolischen Preis: Für 99 Rappen pro Becher. Die Einnahmen flossen nicht in seine private Tasche. Die Hunzenschwiler Stiftung Theodora, die in Spitälern mit Clowns kranke Kinder aufheitert, bekommt das Geld als Spende.

Für diesen guten Zweck klimperten über 250 Franken in Ehrbars Weinkässeli. Zum Geniessen gab es aber auch Speckzopf und Lebkuchen. Gebacken von den Genossenschaftlerinnen Verena Rohner und Beatrice Amstutz.

Hans Ehrbar ist für seine Glücksbringer-Anlässe weitherum bekannt. In Bern hatte er sogar schon einmal vor dem Bundeshaus Fondue gekocht. Dafür dankte ihm der damalige Bundesrat Adolf Ogi eigenhändig. In Schinznach-Bad legten am Silvestertag auch eilig Vorbeifahrende spontan einen Halt ein und liessen ein paar Münzen ins Kässeli des schwarzen Mannes fallen. (HF)

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