Gemeinderats-Ersatzwahlen

In Riniken und Mülligen kommt es am 24. November zur Kampfwahl

Lange waren keine Kandidaten für den Gemeinderat in Sicht, jetzt kommt es am 24. November 2019 in Mülligen zur Kampfwahl.

Wahl

Lange waren keine Kandidaten für den Gemeinderat in Sicht, jetzt kommt es am 24. November 2019 in Mülligen zur Kampfwahl.

Was sich in Riniken schon seit einiger Zeit abgezeichnet hat, wird nun nach Jahren auch in der Gemeinde Müligen wieder möglich: Die Stimmbürger haben bei den Gemeinderats-Ersatzwahlen eine echte Auswahl.

In Mülligen (zwei freie Sitze) und Riniken (ein freier Sitz) konnten am Wahlsonntag vom 20. Oktober die Vakanzen im Gemeinderat noch nicht besetzt werden. In Mülligen, weil sich niemand zur Verfügung stellte, und in Riniken, weil keiner der drei Kandidaten das absolute Mehr erreichte.

Am Mittwoch nun war Anmeldeschluss für den zweiten Wahlgang vom 24. November. Im Reussdorf Mülligen kommt es zu einer Überraschung: Zwei Männer und eine Frau haben sich für die beiden freien Gemeinderatssitze angemeldet. Zu ihnen gehört Samuel Tobias Baldinger. Der 39-Jährige holte im ersten Wahlgang zwei Stimmen. Fünf Stimmen konnte der zweite Kandidat am 20. Oktober auf sich vereinen: der 65-jährige Karl Peter Giedemann. Als noch unbeschriebenes Blatt gilt die dritte Kandidatin: die 37-jährige Patricia Mirjam Gwerder. Ihr Name taucht unter den 78 Bürgern, die im ersten Wahlgang Stimmen bekamen, nicht auf.

Verschiedene Massnahmen sorgten für Bewegung

«Jetzt gehts von null auf hundert, und das ist gut», sagt Mülligens Gemeindeammann Ueli Graf. Er vermutet, dass der runde Tisch vor dem ersten Wahlgang, entsprechende Hinweise im Mülliger Blatt und in der Aargauer Zeitung Bewegung in die Kandidatensuche gebracht haben. Ohne die Wahl neuer Gemeinderäte müsste die Exekutive das Gespräch mit dem Kanton suchen. «Sich vom Kanton dreinreden lassen wollen die Mülliger offenbar doch nicht», stellt Graf fest. Er selbst freut sich darauf, dass die spannende Arbeit bald wieder auf fünf Personen verteilt werden kann.

In Riniken haben sich alle drei offiziellen Kandidaten vom ersten auch für den zweiten Wahlgang angemeldet: Bernhard Schaub (parteilos, Jahrgang 1966), vorgeschlagen von der CVP-Ortspartei; Ulrich Jakob Siegrist (parteilos, Jahrgang 1965), vorgeschlagen von der SVP-Ortspartei und der Neuen Mitte, sowie Andreas Wölfli (parteilos, Jahrgang 1973), vorgeschlagen von Einwohnern. Von den 525 gültigen Stimmen entfielen im ersten Wahlgang 212 auf Ulrich Siegrist, 182 auf Bernhard Schaub, 118 auf Andreas Wölfli sowie 13 auf Vereinzelte.

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