Hausen
In Hausen wird trotz Diskussionen alles angenommen

Sämtliche Geschäfte wurden an der Gemeindeversammlung in Hausen vom Souverän angenommen. 140 von 2144 Stimmbürgerinnen und -bürger hatten sich in der Mehrzweckhalle eingefunden.

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In Hausen wurde alles angenommen, aber es gab auch Diskussionen

In Hausen wurde alles angenommen, aber es gab auch Diskussionen

Elisabeth Feller

Elisabeth Feller

Unbestritten war der Verpflichtungskredit über 219 000 Franken für eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Werkhofs. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil der bauliche Aufwand sich in Grenzen hält - es ist nämlich keine Verstärkung der bestehenden Dachkonstruktion notwendig. Klar nahm der Souverän auch den Planungskredit für die Schul- und Nebenraumplanung über 290 000 Franken an.

Mit 72 Ja-, zu 50 Neinstimmen wurde zwar dem Kredit über 40 000 Franken für die Erneuerung der Dorfeingangsportale zugestimmt, zuvor gab es jedoch Diskussionen; einige Anwesende nahmen im Zusammenhang mit den Dorfportalen das Wort Luxus in den Mund. Die bestehenden Tafeln, die durch beleuchtete Portale ersetzt werden sollen, seien zwar schön und gut, «aber» - so der Tenor - «wir brauchen sie nicht unbedingt».

Ja zur Steuerfusssenkung

Nicht unbedingt: So dachte auch ein weiterer Stimmbürger - allerdings im Hinblick auf das Budget 2013 und den Steuerfuss. Dieser solle doch nicht um 3 Prozentpunkte auf 97 Prozent gesenkt werden, sondern bei 100 Prozent belassen werden, sagte der Votant. Begründung: In den nächsten Jahren müsse die Gemeinde Hausen im Hinblick auf die Schule und ihre verstärkten Raumbedürfnisse Millionen Franken investieren. Ob es da nicht sinnvoll wäre, bei dem jetzigen Steuerfuss zu bleiben und für spätere Zeiten Geld auf die hohe Kante zu legen - im Sinne einer Vorfinanzierung. Dem Antrag wurde aber nicht stattgegeben. (EF.)