Hausen
In Hausen enstehen 31 Eigentumswohnungen der speziellen Art

Mit dem Spatenstich beginnt der Bau von 31 Eigentumswohnungen in der Gemeinde nahe bei Brugg. Aussergewöhnlich und innovativ sollen die neuen Eigentumswohnungen am Soggelweg in Hausen werden.

Michelle Cechmanek
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Darum hat sich Andreas Graf, Architekt des Projektes «(t)raum plus» gekümmert. «Die einzelnen Wohnungen erinnern an kleine Einfamilienhäuser: Ein kleiner Raum ist in einem höheren, grösseren verschachtelt. Auf diese Weise entstehen zwei Ebenen. Die hohen Räume und das grosse Fenster sind ein Highlight des Projektes: das Panoramafester ermöglicht die Aussicht in die Natur», so Graf.

Was entsteht in Hausen?

In Hausen bei Brugg entsteht eine neue Wohnüberbauung. 31 Eigentumswohnungen, aufgeteilt in Zweieinhalb- bis Fünfeinhalb-Zimmer-Wohnungen (alle auf Minergiestandard). Markus Ehrat, Bauherr und Inhaber der Firma Ehrat Immobilien AG, erhofft sich eine vielfältige Käuferschaft. «Im Quartier sollen unterschiedliche Generationen miteinander leben», wünscht sich Ehrat.

Traditionell mit dem Spaten

Mit der Realisierung des rund eineinhalb Jahre dauernden Projektes wurde bei Kälte und Sonnenschein mit dem Spatenstich begonnen: «Traumhaftes Wetter für ein traumhaftes Projekt», kommentierte Markus Ehrat, das Projekt «(t)raum plus» in Hausen.

Ursprünglich befand sich die Firma Stocker AG auf diesem Land. Die Immobilienfirma Ehrat Immobilien AG kaufe die in Konkurs gegangene Firma mit dem dazugehörigen Land auf. Schnell war klar, dass hier eine Wohnquartiererweiterung erbaut werden soll. Erweiterung deshalb: nicht weit von der Baustelle, an der Tannhübelstrasse, wurden vor einiger Zeit die Neubauten bezugsbereit gemacht. Weder von den neu Eingezogenen noch von der weiteren Bevölkerung der Gemeinde Hausen gab es Einwände gegen die neue Wohnüberbauung. «Die frisch Eingezogenen haben wahrscheinlich damit gerechnet, dass das Land weiter verbaut wird.

Hinzu wurde der Minimalabstand zu den Häusern verdreifacht, sogar vervierfacht.», kommentiert Roland Biolley, Bauverwalter der Gemeinde Hausen das 18-Millionen-Franken teure Projekt. Die Zusammenarbeit mit der Ehrat Immobilien AG sei reibungslos verlaufen. «Wir haben einen neutralen Begutachter zugezogen, der das Projekt beurteilt hat. Durch sein Okay konnten die Bauarbeiten beginnen», unterstreicht Bauverwalter Roland Biolley.