Brugg
In Brugg ziehen die Banker in den Container auf dem Parkplatz

Bei der Aargauischen Kantonalbank (AKB) am Standort Brugg werden die Geschäfte derzeit auf dem Parkplatz getätigt. Die Rede ist – selbstverständlich – nicht von dubiosen Machenschaften.

Michael Hunziker
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Der Regionalsitz der Aargauischen Kantonalbank in Brugg wird umgebaut. Die Kunden werden im Container ausserhalb der Bank empfangen.

Der Regionalsitz der Aargauischen Kantonalbank in Brugg wird umgebaut. Die Kunden werden im Container ausserhalb der Bank empfangen.

Michael Hunziker

Weil die Räumlichkeiten der Aargauischen Kantonalbank (AKB) an der Bahnhofstrasse in Brugg umgebaut werden, steht bis Mitte Dezember ein provisorischer Schalterbereich ausserhalb der Bank zur Verfügung.

«Damit haben die Handwerker Platz für die Arbeiten und die Kundenzone ist klar abgetrennt», nennt Ursula Diebold, Leiterin Kommunikation bei der AKB, einen Vorteil. Oder anders ausgedrückt: Die Bankgeschäfte müssten nicht inmitten von Leitern und Bohrmaschinen erledigt werden. Hinter dem Bankgebäude steht ein zweiter, ebenfalls doppelstöckiger Container mit vier Besprechungszimmern. Persönliche Beratungsgespräche sind also wie gewohnt möglich. Bancomaten bleiben rund um die Uhr, Schrankfächer während der Öffnungszeit zugänglich. Dieser Bereich ist vom Umbau nicht betroffen.

Die Investitionen der AKB in den Standort Brugg und das Facelifting des «doch schon etwas in die Jahre gekommenen» Regionalsitzes werden laut Ursula Diebold sowohl von Kunden als auch von Mitarbeitenden gut aufgenommen.

Zusätzliche Sitzungszimmer

Die Bank setze alles daran, dass durch den Betrieb in den Containern keine längeren Wartezeiten entstehen, betont die Kommunikationsleiterin. Die Kunden würden empfangen und an die richtige Stelle gewiesen: entweder an die zwei Cash-Schalter oder auf der oberen Ebene in die Beratungsräume.

Beim Umbau gehe es in erster Linie darum, das Raumkonzept und die Lüftungs- und Heizungsanlage zu optimieren, weist Ursula Diebold auf die Hintergründe hin. «Wir modernisieren die Büroräumlichkeiten und die Kundenzone innerhalb der vorhandenen Flächen.» Geschaffen würden gleichzeitig zusätzliche Sitzungszimmer für Kundenbesprechungen. Kurz: Die AKB passe sich damit den Bedürfnissen an.

Bis Weihnachten werden in einer ersten Bauphase die Schalterhalle komplett neu gestaltet und die Sitzungszimmer für Kundenbesprechungen realisiert. Ebenfalls erfolgt eine umfassende Sanierung der Infrastruktur: Ersatz von Lüftungsanlagen, Bodenbelägen, sanitären Anlagen sowie Lift. Aus der bestehenden Gasheizung wird überdies eine energieoptimierte Heizung. In einer zweiten Etappe sind bis Sommer 2016 die Büros der Mitarbeitenden im ersten und zweiten Stock an der Reihe. Diese Tätigkeiten werden keinen Einfluss mehr haben auf die Kundenzonen.

Besseres Arbeitsklima

Nach dem Umbau zeige sich die Schalterhalle in zeitgemässer Optik und Gestaltung, führt Ursula Diebold aus. Die Räumlichkeiten für Kundenbesprechungen seien besser zugänglich, elegant und zweckmässig möbliert «und schaffen ein gutes Klima für Sitzungen».

Die Mitarbeitenden ihrerseits dürften sich auf deutlich optimierte Bedingungen freuen: ausgeglichene Raumtemperaturen, bessere Belüftung und weniger Hitze im Sommer durch den Einbau von Kühldecken. «Ein wesentlicher Vorteil für die Backoffice-Bereiche ergibt sich auch durch die bessere Ausnutzung der Platzverhältnisse», hält Ursula Diebold fest. Begrüsst werden die Kunden in den erneuerten Räumlichkeiten ab Montag, 21. Dezember.

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