Riniken

Immer mehr Aufgaben und Funktionen: Die technischen Dienste brauchen mehr Personal

Die technischen Dienste der Gemeinde Riniken brauchen mehr Personal.

Die technischen Dienste der Gemeinde Riniken brauchen mehr Personal.

Die Riniker Stimmberechtigten müssen an der Gmeind über eine Eröhung des Stellenplans befinden. Auch das Budget 2020 ist ein Traktandum – der Steuerfuss bleibt unverändert.

Die aktuell bewilligten Stellenpensen bei den technischen Diensten reichen nicht mehr aus in Riniken. Zunehmende Funktionen oder Aufgaben wie zum Beispiel Friedhofunterhalt, erhöhter Unterhalt bei den Schulanlagen oder frappante Zunahme von Wasserleitungsbrüchen führen gemäss Gemeinderat zu Mehraufwendungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorgesehen ist in diesem Bereich eine Stellenerhöhung von 20 Prozent.

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, den Stellenplan von derzeit generell 540 Prozent auf 600 Prozent zu erhöhen – dies im Hinblick auf weitere mögliche Stellenveränderungen sowie «um bei allfälligen zukünftigen Zusatzaufgaben über eine gewisse Flexibilität zu verfügen».

990'000 Franken für Erneuerung am Affolterweg

Weiter entscheiden die Stimmberechtigten am kommenden Montag, 2. Dezember, über einen Kredit von 191'000 Franken für die Verlängerung und den Ausbau des Mattenwegs sowie einen Kredit von 990'000 Franken für die Sanierungen am Affolterweg.

«Der Affolterweg zeigt sich von der Rüfenacherstrasse bis zur Kreuzung Scheuerackerweg aktuell in einem schlechten Zustand», führt der Gemeinderat aus. «Der Strassenbelag ist aufgebrochen und weist grosse Senkungen auf.»

Die Wasserleitungen hätten in den letzten Jahren zudem diverse Brüche erlitten. Auch die Abwasserleitungen müssten ersetzt werden. Die Realisierung ist ab Sommer 2020 geplant. Bis Ende 2020 sollen die Hauptarbeiten abgeschlossen sein.

Zu verzeichnen sind ausserordentliche Nachsteuern

Das Budget 2020 mit einem unveränderten Steuerfuss von 112 Prozent weist einen Ertragsüberschuss von 205830 Franken aus. «Dieser ist den ausserordentlichen Nachsteuern zu verdanken», hält der Gemeinderat fest.

In den kommenden zehn Jahren sieht die Finanzplanung ein Investitionsvolumen von rund 4,6 Mio. Franken vor. «Es handelt sich vermehrt um Strassen- und Werkleitungssanierungen. Zudem müssen die Drainagen saniert, der Spielplatz an der Rosenstrasse erstellt, die Wohnung im Märkihaus und die Aussenhülle des Gemeindehauses saniert werden», so der Gemeinderat.

Und: «Die Optimierung der Aufgabenteilung sowie die Neuordnung des Finanzausgleichs seit 2018 wirken sich insgesamt positiv auf die Erfolgsrechnung der Gemeinde Riniken aus.» Ein grosses Augenmerk gelte auch weiterhin den nicht – beziehungsweise nur teilweise – beeinflussbaren Kosten, die auch künftig weiter steigen dürften, fügt die Behörde an und nennt als Stichworte die Gesundheitskosten, die Sonderschulung oder die Ausgaben im Bereich der materiellen Hilfe.

Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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