Habsburg

Im Sommer kommt Leben auf die Wiese beim Schulhaus

Der neue Spiel- und Begegnungsplatz ist auf der Wiese beim Schulhaus geplant.Rudolf Spielplatzgestaltung GmbH

Der neue Spiel- und Begegnungsplatz ist auf der Wiese beim Schulhaus geplant.Rudolf Spielplatzgestaltung GmbH

Neue Attraktion auf der Wiese beim Schulhaus in Habsburg: Bis zum Brötliexamen entsteht ein Spiel- und Begegnungsplatz. Schwierig war die Suche nach einem geeigneten Unternehmer.

Kletterturm, Schaukel, Wippe und Picknickbereich: Der neue Spiel- und Begegnungsplatz mitten in Habsburg soll – natürlich – bei den Kindern für glänzende Augen sorgen. Daneben soll die Anlage, so Gemeinderat Remo Dubied, eine eigentliche Zentrumswirkung entfalten und den Habsburgern bei gemeindeeigenen Anlässen zur Verfügung stehen. Durch die Nähe zum Schulhaus wird bei der Gestaltung darauf geachtet, dass ein sogenanntes Aussenschulzimmer entsteht. «Dies war ein Anliegen der Schulpflege im Rahmen der Projektgruppe», so Dubied.

Breit abgestütztes Projekt

Die Vorgeschichte: Die Schule Habsburg kämpft – trotz ausgezeichneter, durch externe Stellen bestätigter Qualität – gegen schwindende Schülerzahlen. Im Jahr 2009 lancierte eine Arbeitsgruppe mit dem Namen «Schule Habsburg, wie weiter?» eine Umfrage unter der Dorfbevölkerung. Es wurde der Wunsch geäussert, die Zentrumswirkung im Dorf sei zu verstärken – zum Beispiel durch den Bau eines Spiel- und Begegnungsplatzes. Der Gemeinderat nahm die Planung an die Hand.

2011 wurde eine Projektgruppe ins Leben gerufen. Gemäss Gemeinderat Dubied achtete man darauf, dass alle Interessengruppen vertreten waren: Einwohner, Eltern sowie Vertreter von Schule und Gemeinderat. «Dies mit dem Hintergrund, ein möglichst breit abgestütztes Projekt erarbeiten zu können», so Dubied.

Die Gemeindeversammlung im November 2011 schliesslich genehmigte den Kredit über 70 000 Franken mit grosser Mehrheit. Als alles andere als einfach erwies sich in der Folge die Suche nach einem Unternehmer, der innerhalb einer nützlichen Frist über freie Kapazitäten verfügt. Am Bodensee, bei der Rudolf Spielplatzgestaltung GmbH in Dozwil, wurde der Gemeinderat fündig.

Professionelles Programm

Übrigens: Das Vorhaben war ohne Planungskredit möglich. Der Gemeinderat zeichnete verantwortlich für die Kostenschätzungen, die Vermessung des Geländes, die Profilierung sowie die Zusammenstellung des Baugesuchs. In Zusammenarbeit mit der Gemeindekanzlei wurde ein Betriebsreglement entwickelt, das jetzt zusammen mit dem Baugesuch bis 22. April aufliegt.

Der Bau des neuen Spiel- und Begegnungsplatzes soll zügig vonstatten gehen. Bereits am Samstag, 22. Juni, ist die Eröffnung geplant – zusammen mit dem Brötliexamen. Dieser Anlass werde etwas ganz Spezielles werden, verspricht Remo Dubied. Es sei dem Gemeinderat ein Anliegen, grosse Teile der Dorfbevölkerung anzusprechen, geboten werde ein professionelles Unterhaltungsprogramm. Die dafür gebildete Kommission sei voller Elan an der Planung.

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