Mundart-Pop

Im Salzhaus Brugg probt Sina für die «Duette»-Tour

Die Stimmung bei der Probe im Salzhaus Brugg ist ausgelassen: Ritschi, Büne Huber, Sina, Erika Stucky und Adrian Stern (v.l.n.r.). Emanuel Freudiger

Die Stimmung bei der Probe im Salzhaus Brugg ist ausgelassen: Ritschi, Büne Huber, Sina, Erika Stucky und Adrian Stern (v.l.n.r.). Emanuel Freudiger

Sina probt diese Woche im Salzhaus Brugg mit Erika Stucky, Büne Huber, Ritschi und Adrian Stern für die «Duette»-Tour. «Das Programm eine Eigendynamik entwickelt», erzählt Sina, «es wurde wild gemischt. Alle wollten mit allen.»

«Endlich kann ich umsetzen, was schon lange in meinem Kopf war», sagt Sina. Nicht alle Duettpartner waren verfügbar. Ins Salzhaus nach Brugg, wo diese Woche für die Tour geprobt wurde, kamen aber Büne Huber, Erika Stucky, Ritschi und Adrian Stern. «Basis für das Programm ist mein Album ‹Duette›», erklärt Sina. Mit Büne Huber singt sie zum Beispiel die wunderbare Liebesballade «I schwöru», oder mit Adi Stern den Song «Schnee». Dazu kommen noch ausgewählte Solostücke der Bandleaderin sowie der Gäste.

Jeder mit jedem

«Doch dann hat das Programm eine Eigendynamik entwickelt», sagt Sina, «es wurde wild gemischt. Alle wollten mit allen.» So singt Ritschi mit Stern ihr Lied «Die woni hübsch find», Erika Stucky interpretiert mit Büne Huber den Pink-Floyd-Song «Eclipse», und bei «Kater» stehen alle männlichen Sänger auf der Bühne. Büne Huber übernimmt das Zepter. «Das ist ein Reggae», sagt er zur 7-köpfigen Band mit Bläsersektion, «versetzt euch in eine gleichgültige Haltung. Je gleichgültiger, desto besser. Das ist die Reggaehaltung.»

Eine Weltpremiere

Bei «Papa isch äs Chorbi gsi», der Mundart-Version von «Papa Was A Rolling Stone», stehen gleich alle Beteiligten auf der Bühne. Erika Stucky demonstriert ihre Version des «Gangnam Style». Die Stimmung ist ausgelassen, doch textlich ist der Song eine echte Herausforderung. «Bschiss di dure», rät Büne Huber, der immer noch in Reggae-Stimmung ist. Nach einigen Anläufen ist aber auch dieser Song aufführungsreif.

Im Ochsner-Song «Guet Nacht, Elisabeth» bilden die beiden Walliser Sängerinnen den Frauenchor, bei «Mämmi» ist es umgekehrt; Sina und Erika Stucky sind die Vorsängerinnen, die Männer samt Band bilden einen grossen Männerchor. «Das sind alles Weltpremieren», freut sich Sina und lacht. Am Freitag ist es so weit: Dann macht die «Duette»-Tour im Brugger Salzhaus Halt. Das Konzert ist bereits ausverkauft.

Brugg Salzhaus, «Sina und Gäste», Fr, 22. März, 20.30 Uhr. Konzert ausverkauft.

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