Brugg
Im markanten Rundbau am Neumarkt kehrt neues Leben ein

Verena Rohrer, die Leiterin der regionalen Standortförderung, hat ihr neues Büro in Brugg bezogen. Im Rundbau am Neumarkt hat sie mehr Platz als früher. Der Umzug ging in einem Tag über die Bühne.

Michael Hunziker
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«Hier habe ich etwa vier- bis fünfmal mehr Platz», sagt Verena Rohrer.

«Hier habe ich etwa vier- bis fünfmal mehr Platz», sagt Verena Rohrer.

Michael Hunziker

Das Innere des markanten Rundbaus am Neumarkt in Brugg gleicht einer Baustelle. Der Boden ist mit Karton abgedeckt, das Brummen einer Bohrmaschine ist zu hören, Staub liegt in der Luft.

«Kein Problem», sagt eine gut gelaunte Verena Rohrer. Die Leiterin der regionalen Standortförderung hat diese Woche einen lichtdurchfluteten Raum im Erdgeschoss bezogen.

Die Freude ist ihr – Baustelle hin oder her – anzusehen. Denn ab sofort gehören die engen Verhältnisse, wie sie am Standort beim Berufs- und Weiterbildungszentrum Brugg (BWZ) herrschten, der Vergangenheit an. «Jetzt habe ich ein grosszügiges und helles Büro», stellt sie fest und ergänzt: «Hier habe ich etwa vier- bis fünfmal mehr Platz. Das ist sehr angenehm – ein Glücksfall.»

Der Umzug an die Badenerstrasse 13 sei eine kurze Sache gesehen, blickt Verena Rohrer zurück. Das neue Mobiliar – Pult, Tisch, Gestelle – wurde geliefert und montiert. «Ich habe dann innerhalb eines Tages meine Habseligkeiten hierher gebracht», sagt sie. «Ein paar Fahrten mit dem Auto, und es war erledigt.»

Nun werde es darum gehen, alles fertig einzurichten und sich einzuleben. Die Zimmerpflanzen auf dem Schreibtisch sorgen jedenfalls bereits für eine wohnliche Atmosphäre. Früher oder später werde auch die kleine Kapsel-Kaffeemaschine in Betrieb genommen, sagt die Nicht-Kaffeetrinkerin mit einem Lachen.

Die Leiterin der regionalen Standortförderung schätzt die zentrale Lage ihres Arbeitsplatzes. Auch wenn sie nicht primär die Anlaufstelle für spontane Besucher oder Auskünfte über touristische und kulturelle Angebote oder Veranstaltungen ist. Dafür besteht im Odeon Foyer ein Info-Büro gleich gegenüber dem Bahnhof.

Aber in ihrem neuen Büro bestehe Gelegenheit für persönliche Gespräche und Sitzungen mit den Vertretern von Wirtschaft oder Kultur. Apropos Wirtschaft: Auch aus diesem Grund mache der Standort Sinn, ist Verena Rohrer überzeugt. Denn ebenfalls Mieter im markanten Gebäude des Technoparks ist das Hightech-Zentrum Aargau. Weitere Firmen sollen folgen. «Der Vorteil ist, dass ich den Puls richtig spüren kann.»

Das Telefon klingelt. Verena Rohrer ist, kaum angekommen, voller Energie. Und diese kann sie gut gebrauchen Sie erwähnt das Thema «slowUp». Nach der ersten Austragung gelte es, das Grossprojekt sauber abzuschliessen – und allenfalls schon die ersten Pflöcke für eine weitere Austragung einzuschlagen.

Auch die neue I-Markt-Plattform für die Studenten braucht ihre ganze Aufmerksamkeit. Rechtzeitig auf den Semesterstart am 16. September sollen die Angebote präsentiert werden – Jobs, Wohnmöglichkeiten, Möbel . . .

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