Brugg

Im Hotel von FC-Aarau-Captain Burki soll auch ein Café entstehen

Gemäss Plänen soll im ersten Obergeschoss ein öffentliches Café entstehen.

Gemäss Plänen soll im ersten Obergeschoss ein öffentliches Café entstehen.

An der Albulagasse 16 wollen FC-Aarau-Captain Sandro Burki und Mitinvestoren ein Hotel für Geschäftsleute eröffnen. Jetzt liegt das Baugesuch auf und verrät die Details – später als ursprünglich geplant.

Im letzten Juni hat Marco Polo Business Apartments die Liegenschaft an der Albulagasse 16 erworben. Mit der Betreibergesellschaft verbunden ist der FC-Aarau-Captain Sandro Burki. Er ist Investor und Verwaltungsratspräsident, sechs weitere Geschäftspartner sind beteiligt. Der 31-Jährige hat sich entschlossen, sich auch neben dem Fussballplatz zu engagieren. In Wohlen wurde das erste Hotel bereits eröffnet. Weitere sollten folgen. «Brugg war für uns besonders attraktiv, da der Markt in diesem Bereich noch nicht gesättigt ist», sagte Burki im letzten Juni. Zudem sei Brugg zentral gelegen, gut an den Verkehr angebunden und die Nähe zu Baden sei ebenfalls ein Vorteil.

Wie bereits in Wohlen haben sich die Investoren auch in Brugg letztlich für ein altes Gebäude entschieden, das umfassend renoviert werden muss. Die Zimmer sind vor allem für Geschäftsleute gedacht, die für mehrere Wochen in der Region tätig sind. Entsprechende Klientel dürfte beispielsweise mit dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch und dem Paul-Scherrer-Institut in Villigen vorhanden sein.

Sandro Burki engagiert sich in der Hotellerie.

Sandro Burki engagiert sich in der Hotellerie.

Im Sommer sagte Burki auch: «Es wäre super, wenn wir schon Anfang nächstes Jahr eröffnen könnten.» Daraus wurde ganz offensichtlich nichts. Denn im Moment liegt erst das Baugesuch auf. Ein Blick hinein zeigt: Geplant sind acht Zimmer – aufgeteilt aufs Erdgeschoss sowie auf das erste und zweite Obergeschoss. Die meisten Zimmer werden mit einer eigenen Küche ausgestattet, genauso wie mit einem Bad. Im Erdgeschoss wird zudem die Rezeption eingebaut.

Neugierig macht der Eintrag, dass im ersten Obergeschoss von einem öffentlichen Café die Rede ist. Auf Nachfrage der az wollten die Verantwortlichen des Bauherrn und Projektverfassers MLL Immobilien nichts dazu sagen. Ob also dieses Café nur für Hotelbesucher gedacht ist oder ob die ganze Bevölkerung davon profitieren kann, ist zurzeit noch unklar. Die Verantwortlichen wollen sich zu einem späteren Zeitpunkt dazu äussern. Die Baukosten betragen laut Baugesuch 750 000 Franken. Das Gesuch liegt noch bis 6. März auf.

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