Windisch

Im Einwohnerrat macht die FDP auf Kosten der SVP zwei Sitze gut

Auf der politischen Ebene wird es im Grossen und Ganzen weitergehen wie bis anhin in Windisch.

Auf der politischen Ebene wird es im Grossen und Ganzen weitergehen wie bis anhin in Windisch.

Mit 14 Sitzen bleibt die SP die stärkste Kraft im Windischer Einwohnerrat. Die FDP macht 2 Sitze gut – auf Kosten der SVP. Letztere ging mit nur gerade 6 Kandidaten an den Start, die alle gewählt sind.

Weil der SVP aufgrund der Anzahl Parteistimmen 9 Sitze im Einwohnerrat Windisch zustehen, wird es zu Nachnominationen kommen. Sowohl die CVP als auch die EVP verteidigen ihre Positionen.

«Total begeistert» äussert sich FDP-Fraktionspräsident Max Gasser zum Wahlergebnis. «Das ist für uns ein Freudentag, ein Grund zum Feiern», stellt er fest. In der Vergangenheit habe die FDP häufig Boden verloren, jetzt habe dieser Trend gestoppt werden können.

Die Partei sei zuversichtlich in den Wahlkampf gestiegen, fährt Gasser fort. Einerseits sei eine gute Auswahl an «ausgezeichneten und kompetenten» Kandidaten präsentiert worden – mit Vertretern verschiedener Altersklassen und Berufsgattungen. Andererseits habe die FDP mit ihrer konsequenten Sachpolitik und ihrem geschlossenen Auftritt offenkundig Vertrauen aufbauen können.

«Das war zu erwarten»

Für Bernhard Stüssi, Vizepräsident der SVP Windisch, ist das Wahlergebnis keine Überraschung. «Das war in diesem Rahmen zu erwarten.» Zufrieden ist er, dass alle sechs Kandidaten die Wahl geschafft haben. Mit dem Umstand, dass die FDP auf Kosten der SVP zwei Sitze gewann, kann Stüssi leben. «Auf der bürgerlichen Seite ändert sich unter dem Strich nichts. Und mit der FDP ist eine konstruktive Zusammenarbeit möglich.»

Für die SVP gelte jetzt, so Stüssi weiter, sich Gedanken über die Nachnominationen zu machen. Er ist guter Dinge, dass geeignete Kandidaten gefunden werden. «Diese Aufgabe werden wir meistern.»

«Die Resonanz war positiv»

Bei SP-Fraktionspräsident Paul Bitschnau ist die Freude gross. Das Ergebnis sei hervorragend und er sei froh, dass die vor vier Jahren gewonnenen Sitze gehalten werden konnten. Zurückzuführen sei der Erfolg, so Bitschnau, nicht nur auf die Auswahl an bewährten und qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten, sondern auch auf den aktiven Wahlkampf. Die SP sei wahrgenommen worden und sei mit ihren Aktionen bei der Bevölkerung gut angekommen. «Die Resonanz war positiv.»

Alles in allem, fasst Fraktionspräsident Bitschnau zusammen, werde die Arbeit der SP offenbar geschätzt. Die Partei, verspricht er, werde sich weiterhin als verlässlicher Partner zeigen und auf dem eingeschlagenen Weg fortfahren.

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