Brugg-Windisch
Im Campus gibt es in den Weihnachtsferien eine Modelleisenbahn-Spielwiese

Dieses Jahr organisiert Heinz Trachsel ab dem Stefanstag im Erdgeschoss des Campus-Neubaus auf 375 Quadratmetern eine Spielwerkstatt. Gesucht werden kleine Ingenieure und Ingenieurinnen, die sich auf das Abenteuer Projektarbeit einlassen.

Claudia Meier
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Heinz Trachsel im noch leeren Gewerberaum im Campus-Neubau.

Heinz Trachsel im noch leeren Gewerberaum im Campus-Neubau.

Claudia Meier

Heinz Trachsel stellt sein Faltvelo vor dem Campus ab. Der Brugger sprüht nur so vor Ideen. «Es ist wie eine Gratwanderung: Einerseits bin ich ein Perfektionist, andererseits habe ich tausend Ideen im Kopf», sagt Trachsel.

Letztes Jahr betrieb er im zweiten Stock der City-Galerie Brugg ein Modelleisenbahn-Mekka; dort wurde in der Zwischenzeit ein Fitnesscenter eröffnet.

Modelleisenbahn- und Spielwerkstatt im Campus

Die Spielwerkstatt im Erdgeschoss des Campus-Neubaus ist für kleine und grosse Kinder vom Donnerstag, 26. Dezember bis zum Sonntag, 5. Januar 2014 jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Diese Minimal-Öffnungszeiten können je nach Betrieb spontan verlängert werden. Der Eintritt ist frei. Von Montag, 6. Januar bis zum Ende der Sportferien gibt es ein spezielles Programm. Hilfe beim Einrichten ist ab Dienstag, 17. Dezember jeweils zwischen 18 und 22 Uhr vor Ort willkommen.(CM)

Dieses Jahr rückt er mit seinem Hobby noch näher an den Brugger Bahnhof. Trachsel hat im Erdgeschoss des Campus-Neubaus der Fachhochschule Nordwestschweiz einen noch leer stehenden Gewerberaum mit 375 Quadratmetern Fläche gemietet.

«Kinder sollen fachlich profitieren»

Hier wird ab dem Stefanstag (siehe separater Text) gebaut, experimentiert, geschraubt und gespielt. Wer aber eine perfekt aufgebaute Spiellandschaft erwartet, wird enttäuscht.

Trachsel ist es ein grosses Anliegen, dass die Kinder – egal welchen Alters – selber Hand anlegen und ihre Projekte realisieren können. «Nur vor dem Computer zu sitzen, bringt nie den gleichen Lerneffekt, wie wenn man eigene Bauwerke errichten kann und sich überlegen muss, wie etwas funktioniert», so Trachsel weiter.

«Die Kinder sollen fachlich profitieren», betont der Modelleisenbahn-Fanatiker. Auf einem Experimentierfeld können die Grundlagen wie Brücken-, Wendel- oder Häuserbau erlernt werden.

In der elektrischen Werkstatt kann man löten oder ein Gleisbildstellwerk bauen. Ein Sandhaufen soll zum Bauen mit Naturmaterialien animieren. Für den Bau der Eisenbahnanlagen sind also kleine Ingenieure und Ingenieurinnen gesucht, die sich auf das Abenteuer Projektarbeit einlassen.

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