Brugg
«Ich fordere Sie alle zum Aufgabeln auf»

Das Zentrum Brugg rief – und rekordverdächtige 130 Gäste leisteten am Mittwoch der Einladung zum Neujahrsapéro Folge. Sie sprachen auch über ihre Erwartungen für 2014.

Elisabeth Feller
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Neujahrsapéro Brugg Zentrum
7 Bilder
Zentrum-Brugg-Präsident Benno Meier heisst die Gäste willkommen
Gute Stimmung und angenehme Temperaturen am Neujahrsapéro
Fondue und angenehme Gespräche - mehr braucht es nicht
Es hat genug Fondue für alle
Das Fondue unter freiem Himmel schmeckt
Bald ist das Fondue bereit

Neujahrsapéro Brugg Zentrum

Michael Hunziker

«Was für ein fulminanter Auftakt.» Benno Meier, Präsident des Gewerbevereins Zentrum Brugg, blickt in die grosse Runde und stellt erfreut fest: «Heute zählen wir 130 Gäste bei unserem Neujahrsapéro und das zeigt mir: Dieser Anlass ist beliebt.»

Wer von den vielen, bestens gelaunten Gewerbetreibenden will Meier widersprechen? Alle sind um die Mittagszeit zu den Bewegungsräumen in Bahnhofsnähe geströmt; dorthin, wo Dorothee und Ernst Rothenbach «zum x-ten Male als Gastgeber für unseren Anlass fungieren», wie Meier betont, bevor er fortfährt: «Wir haben heute verschiedene ‹höchste› Brugger hier – nun ja, politisch bin ich nicht sooo bewandert: die scheidende Einwohnerratspräsidentin Silvia Kistler und der designierte Einwohnerratspräsident Jürg Baur.»

Dann begrüsst Meier die neuen Brugger Stadträte Willi Däpp, Leo Geissmann und Reto Wettstein und zuguterletzt gibt er dem Publikum noch ein Häppchen im Hinblick auf einen künftigen grossen Anlass: «Auch Urs Keller, Präsident der Expo 2015, ist unter uns.»

Natürlich wird 2014 noch besser

Danach schlägt Meier nach einem Blick auf die Fonduegabeln, die ringsum in grosse Töpfe getaucht werden, einen kühnen Bogen: «Auch im Geschäftsleben gibt es viel aufzugabeln, nicht nur beim Fondue. Ich fordere Sie alle im neuen Jahr zum Aufgabeln auf. Prost!»

Weitere Worte will der Zentrums-Präsident gestern Mittag nicht mehr machen. Schliesslich steht der traditionelle Fondueplausch und damit das Schnabulieren, Parlieren und das gegenseitige, noch bessere Kennenlernen im Vordergrund.

Über was wird gesprochen? Über alles. Das frühlingshafte Wetter ist ein Thema (2013 war es um dieselbe Zeit eisig kalt); der feine Fonduekäse, der Umgang mit den langen Gabeln und der einheimische Wein ein weiteres: lauter Alltagsthemen, in denen gelegentlich auch politische und gesellschaftliche Anmerkungen launig aufblitzen; sodann Ferienpläne und natürlich die Erwartungen im Hinblick auf 2014, das – wie jedes Jahr – selbstverständlich noch besser und ertragreicher sein wird als das vorgängige. In diesem Sinn: Prost!