Brugg

Humorvolle Gorilla-Choreografie in der Kaserne Brugg

Der Tag der Angehörigen der Genie RS 73.2 lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf den Waffenplatz. Beeindruckend war vor allem die fröhliche Stimmung, die in der Brugger Kaserne herrschte.

Nein, diese strammen Männer waren definitiv keine unerfahrenen Rekruten mehr. Dazu waren ihre Schritte zu sicher, ihre Blicke zu seriös, ihre Handgriffe zu gekonnt. Erst vor einer Woche zum Soldaten befördert, führten die rund 340 Männer der Genie RS 73.2 am Tag der Angehörigen am Samstag gekonnt vor, was sie gelernt haben. Gegen 2000 Besucherinnen und Besucher – Eltern, Freundinnen und Kollegen – beobachteten interessiert, wie «ihre» Männer geschickt Brücken aufstellten, Bäume fällten, Schwertransporter manövrierten und sogar Sprengsätze zum Explodieren brachten.

«Ehrliche und bodenständige Arbeit zahlt sich aus», erklärte der hocherfreute Kommandant Nico Jungo die gelungenen Präsentationen mit seinem Lebensmotto. Dies habe ihm einst sein Grossvater mit auf den Weg gegeben. «Ich habe einen sehr guten Waffenplatz», ist Jungo überzeugt, «und als Freiburger erlebe ich den Kanton Aargau als sehr militärfreundlich. Die gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden schätze ich sehr.» Und vermochte die Sonne den Nebel den ganzen Morgen lang nicht zu durchdringen, so strahlte dafür der stolze Kommandant mit den nicht minder stolzen Eltern umso mehr um die Wette. Manch ein Mutterherz schlug beim Anblick ihres Sohnes höher und wer seinen «grünen Liebling» entdeckte, winkte und fotografierte begeistert.

Nebst dem Waffenplatzgelände im Brugger Schachen konnten auch die Räumlichkeiten der Kaserne inspiziert werden. Und als besonderer Höhepunkt durften sich die Besucher von der Militärküche mit einem währschaften Mahl verköstigen lassen.

Kreativität und Humor

Beeindruckend war aber auch die fröhliche Stimmung, die in der Brugger Kaserne herrschte. Und die sorgfältig hergestellten Namenstafeln der verschiedenen Einheiten zeugten von der Kreativität und dem Humor der Brugger Truppen. Diese fehlten auch in den Marschvorführungen der Züge nicht.

So wurden die regulären Befehle durch Marschlieder aufgelockert und scherzhafte Choreografien, wie jene vom «Gorilla», versetzten das Publikum in Begeisterung. Und der Zugführer meinte abschliessend zu den Eltern: «Was Sie hier sehen, sind fähige und motivierte Soldaten. Es war mir eine grosse Freude, mit Ihren Söhnen zu arbeiten. Sie dürfen stolz auf sie sein.»

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