Argo Holz AG
Holzvermarktungsgesellschaft blickt auf durchzogenes Geschäftsjahr zurück

Die Argo Holz AG hat das Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2013/2014 von 37 000 Festmetern knapp verpasst: Ihr gehören 18 Forstreviere aus den Bezirken Baden, Brugg,Zurzach und Laufenburg sowie aus dem Zürcher Unterland an (Egg Ost-Stadlerberg) an.

Angelo Zambelli
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Die Witterung im Winter liess keine optimale Nutzung der Wälder zu.

Die Witterung im Winter liess keine optimale Nutzung der Wälder zu.

zvg

Geliefert wurden laut Geschäftsbericht der Argo Holz AG 35 168 Festmeter oder Tonnen.Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 2712 Festmetern.

Die Budgetabweichung begründet Verwaltungsratspräsident Felix Landolt mit der Witterung im Winter, die wie in den Vorjahren keine optimale Nutzung der Wälder zuliess. Freude bereitet hat dem Verwaltungsratspräsidenten die Entwicklung der Geschäftszahlen:

«Dank etwas grösserer Holzmenge und nur leicht höheren Verwaltungskosten können wir ein befriedigendes Ergebnis präsentieren», schreibt Felix Landolt im Geschäftsbericht.

Die Aussichten auf dem Rundholzmarkt beurteilt er in seinem Ausblick als «grundsätzlich gut». Solange die Bautätigkeit im Inlandbereich auf dem gegenwärtig hohen Niveau bleibe, werde die Nachfrage nach Nadelholz bestehen bleiben. Landolt vermutet, dass sich die Preise nicht verändern, da der Konkurrenzdruck beim Schnittholzabsatz trotz des hohen Bedarfs immer noch gross ist.

Landolt: «Der nasse Sommer 2014 hilft der Holzbranche insofern, als dass die Vermehrung von Borkenkäfern dadurch behindert wurde und der Schadholzanfall sehr klein ist. Beim Buchenrundholz ist leider weiterhin keine Besserung in Sicht, und auch für Bergahorn dürfte ein zufriedenstellender Absatz sehr unwahrscheinlich sein.»

Hingegen seien die Laubholzarten wie Eiche und Esche gesucht. Auch im Industriebereich zeichnet sich gemäss Einschätzung des Verwaltungsratspräsidenten eine gute Nachfrage bei konstanten Preisen ab.

Felix Binder verabschiedet

An der GV der Argo Holz AG im Weinbaumuseum Tegerfelden wurde Geschäftsführer Felix Binder verabschiedet. Sein Nachfolger ist Felix Stauber, Leiter des Forstreviers Studenland.