Brugg
Hightech-Zentrum Aargau: Der Partner für Firmen hat Luft nach oben

Das Hightech-Zentrum Aargau ist erfolgreich gestartet. Die Erwartungen für das zweite Geschäftsjahr sind hoch. Gegenüber 2013 sollen die Innovationsprojekte verdoppelt werden. «Mindestens», so Verwaltungsratspräsident Anton Lauber.

Michael Hunziker
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Erste Generalversammlung: Martin A. Bopp ist Geschäftsführer des Hightech-Zentrum Aargau.

Erste Generalversammlung: Martin A. Bopp ist Geschäftsführer des Hightech-Zentrum Aargau.

zvg

Das Hightech-Zentrum Aargau will Innnovationen ermöglichen, seinen Kunden – in erster Linie KMU – in den Bereichen Technologie, Forschung, Entwicklung und Finanzierung beratend zur Seite stehen, sie bei der Suche nach Lösungen unterstützen und ihnen Kontakte verschaffen, sagten Verwaltungsratspräsident Anton Lauber und Geschäftsführer Martin A. Bopp an der ersten Generalversammlung. Sie sprachen von einer Drehscheibe und einem Brückenbauer, einer Vermittlerin und einem Partner – einem unbürokratischen und praxisnahen Service. Kurz: «Das Hightech-Zentrum Aargau entspricht einem Bedürfnis.»

Gegründet Ende 2012, nahm das Unterfangen im April 2013 Fahrt auf. Die Berater seien draussen, bei möglichen Kunden, auf offene Ohren und Türen gestossen, so Lauber. 64 Firmen wurden im ersten Geschäftsjahr besucht, 43 Projekte begleitet – davon 13 abgeschlossen – und 82 Veranstaltungen durchgeführt. Besonders regen Anklang fand die Tagung zum Thema «3-D-Printing» sowie die Expo Nano am Firmensitz an der Badenerstrasse 13 in Brugg.

Das Hightech-Zentrum Aargau ist ein Bestandteil des Standortförderungsprogramms Hightech Aargau, das vor zwei Jahren lanciert wurde. «Wir stehen an einem guten Ort und haben einiges erreicht», sagte Regierungsrat Urs Hofmann, Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres, an der GV.

Die Schweiz und der Kanton Aargau seien noch immer hoch industrialisiert, so der Regierungsrat weiter. Deshalb gelte es, im technologischen Bereich besser zu sein als die Konkurrenten. Das Hightech-Zentrum Aargau trage dazu bei, dass der Aargau als Standort für Gewerbe und Industrie gestärkt werden könne.

Team ist motiviert und eingespielt

Gegenüber 2013 will das Hightech-Zentrum Aargau die Innovationsprojekte im laufenden Jahr verdoppeln. «Mindestens», stellte Verwaltungsratspräsident Lauber an der Generalversammlung fest. Woher kommt die Zuversicht? Einen wesentlichen Anteil hat laut Lauber das Team. Dieses bestehe derzeit aus acht Personen und sei mittlerweile gut eingespielt. Es gehe motiviert und mit Leidenschaft ans Werk.

Lauber nannte die weiteren Ziele: Der Bekanntheitsgrad sei zu steigern, die strategischen Partnerschaften seien auszubauen und die Entwicklung zum Kompetenzzentrum in der Nano- und Energietechnologie sei voranzutreiben.