Einen Tag lang nur unter Buben sein, an verschiedenen Workshops neue Erfahrungen machen und als krönenden Abschluss ein spannendes Abendprogramm erleben: Das können Teenager im Alter von 11 bis 16 Jahren am diesjährigen Bubenkulturtag am Samstag, 10. November im Jugendkulturhaus Piccadilly in Brugg. Organisator ist der Dachverband der Aargauer Jugendarbeitsstellen (AGJA). Bereits zum dritten Mal findet der Bubenkulturtag mit dem Motto «Boys’n’Action» in Brugg statt. «Im Hinblick auf Grösse und Infrastruktur ist die Lokalität ideal», sagt Projektleiter Benjamin Pfeuti. Von den Leuten im Piccadilly erhalte man zudem super Unterstützung.

Knapp 90 junge Männer haben sich für den Bubenkulturtag angemeldet; der Anlass ist somit ausgebucht. Acht verschiedene Workshops standen den Teilnehmern zur Auswahl. «Wir konnten nicht alle Wünsche der Jugendlichen erfüllen, aber haben sie so gut wie möglich eingeteilt», sagt Pfeuti. Die Teenager können sich am Bubenkulturtag im Manga-Zeichnen versuchen, sie werden von einem jungen Magier in die Geheimnisse der Zauberei eingeweiht, erhalten eine Einführung in die junge Sportart Parkour oder basteln eine LED-Lampe. «Die Workshops wechseln von Jahr zu Jahr, wobei manche so beliebt sind, dass wir sie fast anbieten müssen. Dazu gehört beispielsweise der Graffiti-Workshop oder auch der Elektronik-Workshop. Diese sind zwar aufwendig in der Organisation, aber die Jungs brennen richtiggehend darauf», sagt Projektleiter Pfeuti. Für die Teilnahme wird ein Betrag von 25 Franken erhoben, darin inbegriffen ist das Nachtessen.

Die Ziele des Bubenkulturtags sind vielfältig. «Die Buben haben an dem Tag die Möglichkeit, Neues, Unbekanntes und verborgene Interessen zu entdecken. Da die Jugendlichen kreuz und quer aus dem ganzen Kanton zusammentreffen, ergibt sich auch die eine oder andere neue Bekanntschaft, was ebenfalls ein schöner Nebeneffekt des Bubenkulturtags ist», so Pfeuti. Darüber hinaus will der Bubenkulturtag die Teenager und die Jugendarbeitsstellen regionenübergreifend zusammenbringen. Ein weiterer Wunsch der Organisatoren ist es, den Bubenkulturtag auch einmal an einem anderen Standort durchführen zu können. «Im Idealfall würde der Bubenkulturtag jedes Jahr in einer anderen Aargauer Gemeinde stattfinden. Soweit sind wir aber noch nicht», sagt Benjamin Pfeuti.