Die gute Nachricht für die Autofahrer: Grösstenteils kann der Verkehr zweispurig geführt werden. «Die Phasen, in denen ein Lichtsignal zum Einsatz kommt, werden kurz gehalten», sagt Peter Marti vom Ingenieurbüro Gerber und Partner aus Windisch.

An einer Presseorientierung hat er das Vorhaben vorgestellt, zusammen mit Hans-Peter Rauber, Bereichsleiter Tiefbau in Windisch, sowie Marcel Voser von der Abteilung Tiefbau beim kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt.

Wie die Zürcherstrasse

Neu wird auf jeder Seite der Hauserstrasse ein 2 Meter breiter Gehweg geschaffen. Die Fahrbahn ist – inklusive Radstreifen – je 4,5 Meter breit. Der Charakter der Strasse wird der Zürcherstrasse angepasst.

Will heissen: Als besonderes Merkmal entsteht ein begrünter, 3,5 Meter breiter Mittelstreifen mit Bäumen und Strassenbeleuchtung. Hans-Peter Rauber ist überzeugt, dass diese Mittelrabatte eine optische Aufwertung darstellt. Überdies könne die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer erhöht werden.

Im Zuge der Arbeiten werden auch die Werkleitungen erneuert. Diese wurden in Absprache mit der Kantonsarchäologie so geplant, dass die römischen Überreste möglichst unversehrt im Boden bleiben.

Arbeiten in drei Phasen

In einer ersten Phase gilt das Augenmerk der Seite Fehlmannmatte zwischen dem Kreisel Harmonie bis zur Einmündung der Römerstrasse. Dann folgt, auf der gleichen Strassenseite, der Bereich der Kurve.

In einem dritten Schritt schliesslich ist die Seite Gemeindehaus an der Reihe. Angepasst wird überdies die Einmündung der Bergstrasse. Abgeschlossen sein soll das Vorhaben – inklusive Einbau des lärmoptimierten Deckbelags – Ende Oktober dieses Jahres, gerechnet wird mit Kosten von 1,7 Mio. Franken.

Verbreitert werden kann die Hauserstrasse übrigens dank der Überbauung Fehlmannmatte und dem Abbruch der bestehenden Einfamilienhäuser. Hans-Peter Rauber spricht von einem Glücksfall: Die einzelnen Projekte – Strassenbau, Überbauung Fehlmannmatte sowie Dorfkernüberbauung – könnten koordiniert umgesetzt werden.