Brugg

Hacker und Designer tüfteln gemeinsam an den Energy Data Hackday

Kernstück des Programms Hightech Aargau: Das Hightech-Zentrum in Brugg, das Unternehmen durch Vernetzung mit Lehre und Forschung zu mehr Innovationen animieren soll. Archiv

Kernstück des Programms Hightech Aargau: Das Hightech-Zentrum in Brugg, das Unternehmen durch Vernetzung mit Lehre und Forschung zu mehr Innovationen animieren soll. Archiv

Am 15. und 16. Februar finden die Energy Data Hackdays im Hightech Zentrum Aargau statt mit Hackern, Designern, Datenanalysten, Ideengebern und Ingenieuren. Der Anlass stehe allen Interessierten offen.

Mit der Digitalisierung und der Nutzung von Daten sehen sich viele Branchen neuen Herausforderungen gegenübergestellt. So auch die Energiebranche. Fragen wie die Sicherstellung der Versorgungssicherheit bei immer mehr Schnittstellen zum Netz oder die Rolle des Energienetzes als Schnittstelle zur Smart City beschäftigen viele Versorgungsunternehmen. Und genau diese Fragen sind einer der Gründe für die Durchführung der Energy Data Hackdays nächstes Jahr in Brugg.

«Einen transparenten und zukunftsorientierten Energiesektor kann keine Institution im Alleingang sicherstellen. Deshalb bringen wir an den Hackdays Unternehmen aus der Energiewirtschaft, Dienstleister, die öffentliche Verwaltung und hoch motivierte wie auch talentierte Einzelpersonen und Institutionen zusammen – gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen», sagt Matthias Eifert, Geschäftsführer der Zukunftsregion Argovia. Er ist einer der Köpfe hinter den Energy Data Hackdays.

Nebst den diversen Kompetenzen und Disziplinen sind die offenen Energiedaten zentral für den Erfolg der Hackdays. «Die gesamte Energiebranche befindet sich noch in einem recht frühen Stadium der Digitaltransformation. Den Wert der verfügbaren Daten gilt es vielfach noch zu entdecken und entsprechend zu nutzen. Eine bessere Nutzung der Daten für neue Dienstleistungen und Analysen liegt im Interesse dieser Unternehmen, ihrer Kunden wie auch der Gesellschaft, da sie einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Effizienzsteigerung leisten kann», sagt André Golliez, Gründer von Opendata.ch. Im Rahmen der Hackdays werden alle involvierten Organisationen Daten zur Verfügung stellen, um zur Entwicklung neuer Ideen, Konzepte und möglicher erster Prototypen für die Energiewirtschaft beizutragen.

Für alle Interessierten offen

Bei allen Beteiligten spürt man bereits die Vorfreude auf dieses Prototyping-Abenteuer. So auch bei Nikki Böhler, Vereinsleiterin bei Opendata.ch: «Es ist immer wieder aufregend, zu sehen, was mit klugen Köpfen, interdisziplinären Teams und spannenden Daten in einer vorgegebenen Zeit erreicht werden kann.»

Der Anlass wird von der Zukunftsregion Argovia und Opendata.ch zusammen mit der AEW Energie AG, der Hightech Zentrum Aargau AG, der Eniwa AG, dem Bundesamt für Energie, den SBB, der Avectris AG sowie der Abteilung Energie des Kantons Aargau durchgeführt und steht allen interessierten Personen offen, die sich während zweier Tage mit Energiedaten beschäftigen wollen.

Opendata.ch ist Teil der Open Knowledge Foundation und damit einer globalen Bewegung, die dank der Öffnung von Daten Innovation, Effizienz und Mitbestimmung voranbringt. Die Zukunftsregion Argovia wurde 2013 ins Leben gerufen, um die Aargauer Gemeinden bei der Umsetzung der Energiestrategie zu unterstützen. (AZ)

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