Die Schule Habsburg gehört mit zehn Schülerinnen und Schülern zu den Aargauer Kleinstschulen. Die Kinder besuchen den Unterricht von der 1. bis 5. Klasse gemeinsam. Unterrichtet werden sie von zwei Lehrpersonen. Seit dem Schuljahr 2008/09 ist die Schule Habsburg unterhalb des Schlosses eine integrative Schule. Das heisst: Die Kinder werden individuell, nach ihren Stärken, gefördert. Das Ziel ist, jedem Kind in seiner Entwicklung gerecht zu werden. Nun hat sich die Projektgruppe «Zukunft der Schule Habsburg» daran gemacht, die Situation der Schule zu analysieren und tragfähige Lösungen für die Zukunft zu finden.

Nach Gesprächen und Kontakten mit Experten, Eltern und anderen Schulen, hat sich die Gruppe für eine pragmatische Lösung entscheiden. Sie will der Schule ein klareres Profil geben. Folgende Punkte sind ihr wichtig: «Wir sind und bleiben eine Gesamtschule; wir betreiben integrative Schulung und das heisst: Wir gehen auf Kinder mit besonderem Bildungsbedarf ein.

Wir sind auch eine bewegte Schule, was bedeutet, dass Bewegung täglich das Lernen und Lehren begleitet. Bewegung ist ein wesentliches Element einer gesunden Schulkultur und einer aktiven Schulentwicklung. Schülerinnen und Schüler werden dadurch in ihrer Konzentration, Gesundheit und Leistungsfähigkeit gefördert. Und: Das Mehrklassensystem wird nach und nach in ein System mit altersdurchmischtem Lernen umgewandelt.

Dieses System bringt nach aktuellem pädagogischem Wissen jedem Kind eine optimale Lernumgebung und ermöglicht eine ideale Unterstützung des Individuums und hat aus heutiger Sicht eine grosse Zukunft vor sich.» Was mit dem altersdurchmischten Lernen gemeint ist, wird an einer Veranstaltung erklärt. Diese findet am Freitag, 18. Januar 2013 von 16.30 bis 18 Uhr in der Schule statt. Philipp Bucher, Dozent für Schul- und Unterrichtsentwicklung an der Fachhochschule Nordwestschweiz wird zum Thema referieren; danach gibt es eine Frage- und Diskussionsrunde. (EF.)