Brugg
Gute Beziehungen: US-Gouverneur besuchte Kabelwerke in Brugg

Der Gouverneur des US-Staates Georgia, Nathan Deal, war bei der Kabelwerke Brugg AG Holding zu Besuch und war von der Gastfreundschaft begeistert. Das Unternehmen ist die Nummer eins der Investoren im US-Staat Georgia.

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Nathan Deal, Gouverneur des US-Bundesstaates Georgia auf Besuch in Brugg
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Unternehmer Otto Suhner zeigt der Delegation Brugg aus dem achten Stock
Der Gouverneur auf dem Rundgang durch die Kabelfabrik
Nathan Deal schaut genau hin
Gouverneur Deal im Gespräch mit einem Mitarbeiter der Kabelwerke Brugg AG Holding
Gouverneur Deal während des Rundgangs
Der Gouverneur auf dem Rundgang durch die Kabelfabrik
Gouverneur Deal hielt auch eine kurze Rede

Nathan Deal, Gouverneur des US-Bundesstaates Georgia auf Besuch in Brugg

Annika Bütschi

Mit Bodyguard und einer grossen Entourage traf Nathan Deal, Gouverneur des US-Staates Georgia, kurz vor elf Uhr vor dem Verwaltungsgebäude der Brugg Kabel AG Holding ein. Er betrat das Gebäude, wie es sich für gute Gastgeber gehört, auf einem roten Teppich. So ist es nicht erstaunlich, dass der Gouverneur einen guten Eindruck von den Schweizern - und speziell von den Aargauern - hat. «Die Schweiz ist ein schönes Land und die Leute sind sehr sehr freundlich. Darum passen sie so gut zum Staate Georgia», sagte Deal.
Die guten Geschäftsbeziehungen zwischen Georgia und dem Aargau existieren schon lange. Bereits 1976 eröffnete die Firma Suhner ihre erste Filiale im Städtchen Rome in Georgia. «Suhner begann damals mit drei Angestellten. Heute sind es 250», sagte Otto Suhner, Präsident des Verwaltungsrates der Gruppe Brugg. Damit stelle dieser Ableger die zweitgrösste Komponente der Firma dar, nach dem Hauptsitz in Brugg, wo die Brugg Kabel AG Holding und Suhner 1000 Angestellte haben.

Stolz auf den Besuch

Deal erwähnte, dass er stolz darauf sei, die Firma im Aargau zu besuchen. Denn das Unternehmen sei die Nummer eins der Investoren im US-Staat Georgia. «Insgesamt sind in unserem Staat 81 Schweizer Firmen angesiedelt», meinte Deal. Das sei auch nicht weiter erstaunlich, da sie tiefe Steuern, nette Leute sowie über viel Gastfreundschaft verfügten.
Auf einem Rundgang durch die Kabelfabrik, die Testanlagen und die Zubehörhalle bekam die amerikanische Delegation einen Einblick in die Arbeitsweise in der Schweiz. «Es ist ein wirtschaftlicher Entwicklungsbesuch, den wir hier tätigen. Wir sind primär hier, um den Brugg Kabelwerken und Suhner zu danken, da sie in Georgia ihr Geschäft betreiben und zunehmends weiter wachsen», erklärte Deal nach der Tour. Nach dem Besuch in Brugg ging die Delegation weiter zum Mittagessen auf Schloss Habsburg. Insgesamt besucht der Gouverneur eine Woche lange verschiedenste Firmen in der Schweiz: «Mit den meisten unterhalten wir bereits eine Geschäftsbeziehung.»

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