Dass es an den beiden Wochenenden Ende August nicht ohne engagierte, interessierte und begeisterte Akteure funktioniert, ist sich das Organisationskomitee bewusst. Grund genug, zu einem Partneranlass einzuladen ins Salzhaus am Mittwochabend. Aus erster Hand wurden die Sponsoren informiert über den aktuellen Stand der Vorbereitungen sowie die geplanten Aktivitäten.

Der Aufmarsch war gross. OK-Präsident Jürg Baur freute sich sichtlich über das rege Interesse. Die Sponsoren seien eine tragende Säule, ohne sie wäre ein Anlass in dieser Grösse und mit diesem Programm nicht durchführbar. Hanspeter Brunner, im OK zuständig für Unterhaltung und Events, pflichtete dieser Aussage bei. Ohne die Unterstützung wäre es nur halb so lustig.

Sponsoren sind grosszügig

Fast die Hälfte des Stadtfest-Budgets wird durch die Sponsoren getragen, zeigte der Sponsoring-Verantwortliche Rolf Wolfensberger auf. Knapp ein Drittel davon stammt von den Patronatspartnern Stadt Brugg und IBB Energie AG, ein weiterer Drittel kommt von den Haupt-Partnern, der Rest von den Co-Partnern, weiteren Partnern und Gönnern. Er sei begeistert, meinte Wolfensberger, wie viele spontane Zusagen er in kurzer Zeit erhalten habe von Unternehmen aus der Region.

Hanspeter Brunner konnte einige Höhepunkte zum Unterhaltungsprogramm bekannt geben. Am Freitag, 23. August, ist eine grosse Eröffnungsfeier vorgesehen, eine Blues-Revue mit bekannten Schweizer Grössen sowie ein Auftritt von Singer-Songwriter James Gruntz. Am Samstag, 24. August, steht der Event-Tag an mit der Brugger Energieversorgerin IBB. Deren Leiterin Marketing und Kommunikation, Margot Keist, versprach ein Programm für alle und nannte als Stichworte den öffentlichen Brunch beim Eisi sowie verschiedene Auftritte – unter anderem von Popstar Luca Hänni.

Anwesend sein wird tagsüber auch Moderatorin und Schönheitskönigin Christa Rigozzi. Ziel sei es, ergänzte Hanspeter Brunner, auf den fünf Eventbühnen ein breites Spektrum abzudecken, schweizweit bekannte Künstler verpflichten zu können. Als weitere Bandnamen erwähnte er Span oder Volxrox. Daneben geboten werden Blasmusik und Swing sowie Auftritte von lokalen und regionalen Künstlern und Bands – kurz: ein Unterhaltungsprogramm für Gross und Klein.

Einen kulturellen Beitrag leisten wird nicht zuletzt das Projekt Heimat 52. Die Macher sprechen von einem professionellen Laientheater mit Film, Chor und Orchester. Inhaltlich gehe es um Fragen zu Nachbarschaft, Zusammenleben, Heimat und Identität. Herangegangen ans Thema werde mit Augenzwinkern und Ironie, sagten die Leiter Christian Bolt und Adrian Meyer, bevor es einen kurzen Dialog als erste Kostprobe gab.

Für Buttons entschieden

Der Ticket-Vorverkauf für das Stadtfest startet im April. Entschieden hat sich das OK für Buttons. Diese erleben ein Revival und passen perfekt zum Grossanlass, sagten Maya Rey und Melanie Blättler, die für Marketing und Kommunikation verantwortlich zeichnen. Erhältlich sein werden Festpässe für einen Tag für 10 Franken, für ein Wochenende für 20 Franken sowie für den gesamten Anlass für 30 Franken.

Der Festpass gilt im Raum Brugg als Billett für den öffentlichen Verkehr sowie – selbstverständlich – als Eintritt für sämtliche Veranstaltungen und Beizen. Angemeldet sind 63 Gastro-Betriebe von Fastfood bis Spitzenkoch, von rustikal bis exotisch. 10 Lokale verfügen über zwei Stockwerke, eines – dasjenige vor dem Buono-Laden – sogar über drei Stockwerke.

Noch sind übrigens Helfer gesucht für das Stadtfest. Geplant sind 475 Einsätze von 2 bis 5 Stunden, die meisten für den Ticketverkauf. Koordinator Herbert Meier äusserte sich zuversichtlich, bis zum Jugendfest den grössten Teil der Positionen besetzen zu können. Interessierte können sich melden unter www.stadtfest-brugg.ch/helfer oder helfer@stadtfest-brugg.ch.

Auch im Bereich Sicherheit sind Partner gefragt, führte OK-Mitglied und Polizist René Schneider aus. Die Regionalpolizei (Repol) Brugg alleine könne diese Aufgabe nicht bewältigen. Sie erhalte Unterstützung von der Kantonspolizei, anderen Regionalpolizeien sowie einem privaten Sicherheitsdienst.

«Die Vorfreude wächst, die Spannung steigt», stellte Bruggs Vizeammann Leo Geissmann in seiner Grussbotschaft fest. Das Stadtfest, zeigte er sich überzeugt, werde über die Stadtgrenze hinaus ausstrahlen und in bester Erinnerung bleiben.