Grünliberale sind gegen das Projekt Reinerstrasse

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Einwohnerrat Brugg Nicht unterstützen wird die GLP an der morgigen Sitzung des Brugger Einwohnerrats die Baukredite – insgesamt knapp 2,9 Mio. Franken – für die Sanierung der Reinerstrasse samt Erneuerung der Schmutzwasserleitungen und Neuerstellung der Regenwasserleitungen. Die Fraktion ist nicht überzeugt von der Begründung, warum eine Versickerung nicht möglich sein soll, und erwartet zudem, dass die Chance genutzt wird, die Verkehrs­sicherheit zu erhöhen und die Attraktivität für den Langsamverkehr zu steigern.

Die Meinung der CVP ist gespalten. Einerseits begrüsst die Fraktion, dass der Einbau einer Sauberwasserleitung geplant ist für eine getrennte Ableitung vom Schmutzwasser, andererseits erscheint ihr die Investitionssumme doch zu hoch. Als sehr hoch erachtet auch die FDP die budgetierten Kosten. Die Fraktion appelliert an die Bauherrschaft, «den Kostenrahmen inklusive der Reserve nicht auszuschöpfen». Unbestritten ist die Sanierung für die SP. Po­sitiv wird gewürdigt, dass dieses Projekt koordiniert angepackt wird. Und dass der Stadtrat Überlegungen zu einer lokalen Einführung von Tempo 30 anstellt, stösst bei der Fraktion ebenfalls auf Wohlwollen.

Weiter zur Diskussion steht eine ganze Reihe von Vorstössen, unter anderem von David Hunziker (SP) betreffend Campus-Passage sowie von Titus Meier (FDP) betreffend Überbauung oder Überquerung der Bahngleise. SP und GLP begrüssen, dass nach attraktiven Lösungen sowie Möglichkeiten einer effizienten und städtebaulich interessanten Verbindung zwischen Brugg und Windisch gesucht wird. Erstaunt sind die Fraktionen darüber, dass dieser Vorstoss vom Stadtrat nicht entgegengenommen wird. (mhu)