Brugg

Grüne sind gegen Gratis-WLAN in Brugg

Freier Internetzugang in Brugg: Damit können sich die Grünen nicht anfreunden. (Symbolbild)

Freier Internetzugang in Brugg: Damit können sich die Grünen nicht anfreunden. (Symbolbild)

Die Grünen Brugg nehmen Stellung zu den Einwohnerratsgeschäften vom 18. Oktober. Sie sprechen sich gegen den freien Internetzugang in der Altstadt aus und begrüssen die Eindämmung von gebietsfremden Pflanzen.

Die Grünen freuen sich, dass das Budget und die Rechnung 2013 wieder direkt vergleichbar sind. Die Umstellung auf das harmonisierte Rechnungsmodel 2 ist gelungen. Das ändert nichts daran, dass Brugg für 2014 einen tiefen Selbstfinanzierungsgrad von 56% budgetiert.

Busterminal Süd

Grosse Investitionen wie der Busterminal Süd hinterlassen Spuren. Es ist Zeit, sich Gedanken zu machen, wie Brugg mit den strukturellen Herausforderungen umgehen soll, um deren negative Auswirkungen auf die Finanzlage aufzufangen. Zu diesem Thema hat Urs Häseli vor einem Jahr ein Postulat eingereicht. Der Investitionsplan prognostiziert für Brugg bis 2017 keine wesentliche Entlastung, da weitere Grossvorhaben wie die Schulraumsanierung und die Südwestumfahrung anstehen.

Der Bericht zum freien Internetzugang in Brugg ist ausführlich. Die Grünen waren im Vorfeld dieser Motion der Meinung, dass ein öffentliches, kostenfreies WLAN nicht zum «service public» gehört. Andererseits begrüssen die Grünen, dass Brugg Pilotgemeinde des kantonalen Programms «Invasive Neobiota» wurde und die Eindämmung von gebietsfremden Pflanzen anpackt.

Die Ausführung ist anspruchsvoll. Betreffend Nutzung der städtischen Liegenschaften soll in Erinnerung gerufen werden, dass das Reglement erst seit dem 22. Oktober 2010 in Kraft ist. Eine Überarbeitung wird von den Grünen nicht unterstützt. Zuerst muss seine Auslegung überprüft werden, denn die Liegenschaften können heute schon vermehrt genutzt werden.

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