Prächtig ist der komplett sanierte Sauna- und Wellnessbereich geworden. Davon haben sich die Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Tür überzeugen können am Sonntag. Rund 4,5 Mio. Franken hat die Bad Schinznach AG in die Aquarena-Sauna investiert.

Ein Stammgast aber ärgert sich. Nicht über die neu konzipierte Wohlfühloase. Sondern über die Eintrittspreise. Die Person besitzt ein Jahres-Abo für die Aquarena-Sauna und das Bad. Bisher kostete dieses 1300 Franken, inbegriffen war das Parkhaus. Neu müssen – wurde per Brief mitgeteilt – 1600 Franken bezahlt werden, ohne Parkhaus. Ein happiger Aufschlag, findet der Stammgast und fragt sich, ob auf diese Weise die Sanierungskosten wettgemacht werden müssen.

Das Parkhaus ist nicht mehr inbegriffen

Beim Jahres-Abo Aquarena-Sauna und Bad wird – nach über 10 Jahren – eine Preisanpassung vorgenommen «aufgrund des neuen und erweiterten Angebots in der Aquarena-Sauna», bestätigt Heidi Feuz, Leiterin Marketing bei der Bad Schinznach AG. Auch die neuen Jahres-Abos seien 13 Monate gültig und zeitlich unbegrenzt nutzbar, betont sie. Die «unvermeidbare» Preiserhöhung sei so gering als möglich ausgefallen. Über die Neuerungen bezüglich Angebot und Preisgestaltung seien die Stammgäste und Jahres-Abo-Inhaber direkt informiert worden.

Letztere, fährt Heidi Feuz fort, hatten während der fünfmonatigen Umbauphase der Sauna unter anderem die Möglichkeit, das Abo zu sistieren. «Alle Abo-Inhaber profitieren aufgrund des Umbaus von einem zusätzlichen Gratis-Abo-Monat.» Mit der «Exkludierung des Parkhauses» bei allen Abos, also dem Ausschluss, sei «im Sinne unserer nachhaltigen Unternehmensphilosophie» eine Gleichstellung zur öV-Nutzung vorgenommen worden. Zugleich erfolge damit eine faire Gleichsetzung aller Abo-Gäste, unabhängig des Verkehrsmittels, so Heidi Feuz. Die Parkgebühr von 1 Franken pro Stunde sei moderat, ist sie überzeugt. «Die Mehrheit der Gäste schätzt, dass es sich um ein komplett neu gebautes, modernes und stilvolles Sauna- und Wellnessangebot handelt. Die Preisgestaltung ist für die meisten Gäste plausibel», sagt die Marketingleiterin.

Sie verweist auf das erweiterte Angebot mit drei Saunen, zwei Dämpfbädern – eines davon mit besonderen Klang-, Licht- und Erlebniseffekten – sowie einem Gradierwerk. Dazu kommen das randlose Kaltwasserbecken mit Wasserfall, die Fussbecken, die Duschen sowie verschiedene Ruhezonen im Innen- und Aussenbereich. Die Gesamtfläche sei um fast einen Viertel auf 1000 Quadratmeter ausgebaut worden, stellt Heidi Feuz fest. «Über 80 Personen in Voll- und Teilzeitstellen sorgen in den Thermalbädern mit Wellness- und Saunaangebot, am Empfang, im Aquarena-Restaurant, in der Technik und Gärtnerei tagtäglich dafür, dass die Gäste eine entspannende Auszeit geniessen können.»

Die Auswahl an Abos ist jetzt grösser

Die Besucher profitieren nicht nur von einem Wohlfühlerlebnis, fährt die Marketingleiterin fort, sondern auch von einer grösseren Auswahl an Abos. Dem Gästewunsch entsprechend seien neu Halbjahres- oder Jahres-Abos für die Aquarena-Sauna, das Aquarena-Bad oder wie bisher ein Kombi-Abo für Aquarena-Sauna und Bad erhältlich. Viele Gäste hätten sich positiv über diese Auswahl geäussert, das Interesse an den Möglichkeiten und dem Angebot sei gross.

Bei den Einzeleintritten erfolgt mit der Eröffnung der neuen Aquarena-Sauna ab 8. September eine Preiserhöhung von 1 Franken. Möglich sind Eintritte für zwei oder zweieinhalb Stunden, auch in Kombination mit Bad.