Unter dem Titel «Leichtsinn oder Mutprobe? Glück im Unglück» schildert die Windischer Behörde die Beobachtungen eines Anwohners der Ländestrasse. Dieser sah kürzlich zwei Jugendliche, die bei hohem Wasserstand auf der Windischer Seite dem Ufer entlang schwammen. «Vermutlich vom Reussbädli aus wollten sie wohl bei der Schifflände aus dem Wasser steigen und wurden in der reissenden Reuss über das Wehr gespült», so der Gemeinderat. «Glücklicherweise standen Schutzengel Pate und die Jugendlichen konnten unverletzt dem Wildwasser entrinnen und kamen mit einem Schrecken fürs Leben davon.»

Naturgemäss, fährt die Behörde fort, sei die Strömungsgeschwindigkeit am linken Ufer in einer Rechtsbiegung wesentlich höher als am rechten Ufer. «Ein hoher Wasserstand verstärkt diesen Effekt beträchtlich.» Auch bei niedrigem Wasserstand sei das Schwimmen im nahen Umfeld des Wehrs lebensgefährlich. Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen, dass alle Schwimmer die das Reussbädli nutzen, sich vom Wehr in gebührendem Abstand fernhalten. (az)