Im neuen Parlament bleibt die SVP mit 45 Sitzen die sträkste Kraft. Sie hat gleich viel Mandate wie letzte Legislatur. Die SP bleibt trotz Verlusten bei 22 Sitzen und die zweistärkste Kraft. Die CVP verliert weitere zwei Mandate und kommt noch auf 19. Die FDP gewinnt zwei Mandate hinzu und kommt neu auf 22 Sitze. Sie überflügelt damit die CVP und ist nun gleich stark wie die SP. Drei Sitze weniger haben künftig die Grünen. Sie kommen noch auf 10 Sitze. GLP gewinnt drei Mandate und verfügt neu über 8 Sitze, die EVP bleibt bei sechs Mandaten. Die BDP legt um zwei Sitze zu und kommt auf sechs. Die EDU schliesslich wird im neuen Parlament mit zwei Leuten vertreten sein, wie die letzten vier Jahre auch.

16:00 Uhr: Uhr Als letzter und grösster Bezirk sind nun auch die Zahlen aus Baden bekannt. In der Heimat des neuen FDP-Regierungsrates Stephan Attiger legte seine Partei zu. Die FDP steigerte sich auf 15.9 (plus 1.84) Prozent. Leicht zulegen (plus 0.93) konnte auch die SVP. Sie liegt neu bei 27.76 Prozent. Auch in Baden gibt es von der CVP nichts Neues. Sie fällt hier von 18.69 auf 17.57. Eine schmerzliche Niederlage müssen die Grünen einstecken. Sie verlieren fast 2.5 Prozent (von 9.17 auf 6.7). Und so erging es den restlichen Parteien: EVP minus 0.19, SD minus 0.4, EDU minus 0.38, BDP minus 1.39 und GLP plus 2.19. Neu erhielten Stimmen: Piratenpartei 0.31 und SLB 0.15 Prozent.

15:44 Uhr: Im Bezirk Bremgarten legen sowohl die SVP (plus 1.41) wie auch die SP (plus 1.55) zu. Neu liegt die SVP bei 33.66 und die SP bei 14.9 Prozent. Wie in einigen anderen Bezirken muss die CVP auch in Bremgarten Federn lassen. Sie fällt von 19.44 auf 17.16 Prozent. Einen grossen Schritt nach oben macht die FDP. Sie legt von 12.46 auf 15.07 Prozent zu. So schnitten die übrigen Parteien ab: Grüne von 7.81 auf 5.7, EVP von 1.72 auf 1.42, SD von 0.95 auf 0.51, EDU von 0.78 auf 0.64, BDP von 5.67 auf 4.52 und die GLP von 4.9 auf 6.12 Prozent. Neu erhielt die SLB

15:23 Uhr:  Im Vergleich zu vor drei Jahren erhielten im Bezirk Muri neu Pius Lischers ig-grundeinkommen 0.1 Prozent der Stimmen, die SLB 0.28 und die SD 0.58. Auch hier legte die SVP auf 34.07 (plus 1.54) zu, und auch die FDP steigerte sich leicht auf 9.87 (plus 0.27), wie auch die Grünen (plus 0.11) und die GLP (plus 0.33). Die CVP verlor 1.3 Prozent und liegt neu bei 28.56. Die BDP büsste 0.57 Prozent ein.

Bei den Regierungsratswahlen begab rund ein Drittel aller 395 573 Stimmberechtigten an die Urne, genau waren es 31,79 Prozent. In Beinwil am See im Bezirk Kulm lag sie mit 44,11 Prozent besonders hoch, weil noch die Abstimmung um den Löwen.

15:08 Uhr: Die SVP taucht im Bezirk Rheinfelden um fast 3 Prozent auf 27,88, die SP stürzt ebenfalls um 3 Prozent auf 16,11 Prozent ab, die CVP gibt gut 2,1 Prozent ab und kommt noch auf 13,78 Prozent, die FDP legt um 0,4 Prozent auf 16,04 Prozent zu, die Grünen verlieren 3,8 Prozent kommt noch auf 9,18, die EVP kommt auf 1.15 (-0,43), die GLP, die erstmals antritt, kommt auf sagenhafte 8,65 Prozent, auch die BDP legt mit 3,45 Prozent ein gutes Debut hin, die EDU kommt noch auf 2,06 (-0,4), die SD auf 1,30 (-0,67), die SLB kommt auf 0,4 Prozent.

15:08 Uhr: Die SVP legt im Bezirk Zofingen nochmals zu. Sie steigert sich von 30.95 auf 32.45 Prozent. Die SP muss hingegen einen Verlust hinnehmen (minus 2.02). Auch die CVP verliert ein wenig (minus 0.62). Sie liegt neu bei 6.19. Die restlichen Parteien verändern sich wie folgt: FDP plus 2.11, Grüne minus 1.4, EVP minus 1.41, SD minus 0.92, EDU plus 0.69, BDP minus 1.07, GLP plus 2.59 und die SLB startet neu mit 0.57 Prozent der Stimmen.

14:47 Uhr: Bezirk Zurzach: Die SVP erzielt beinahe dasselbe Ergebnis wie noch vor drei Jahren. Dasselbe gilt für die SP, sie bleibt bei knapp 12 Prozent. Eine erneute Niederlage muss die CVP einstecken. Sie verliert über 5 Prozent der Stimmen und sackt von 29.41 auf 24,08 Prozent ab. Auch die Grünen verlieren Stimmen (minus 2.36). Die FDP legt hingegen um 2,46 Prozent zu auf neu 11.34. Die BDP besitzt neu 4.61 Prozent der Stimmen. Vor drei Jahren gab es im Bezirk Zurzach noch keine Fraktion. Die EVP erhielt heuer 1.09, GLP 2.82, EDU 0.86, SD 0.38 und SLB 0.3 Prozent.

14:43 Uhr: Im Bezirk Aarau veliert die SVP 1,2 Prozent und kommt noch auf 29,09 Prozent, die SP verliert 1,35 Prozent und kommt noch auf 18,35. Die CVP verliert 2,2 Prozent und kommt noch auf 6.63, die FDP steigert sich um 0,4 Prozent auf 18,40, die Grünen verlieren gut 1,1 Prozent und sind neu bei 8,92 Prozent. EVP kommt auf 5.65 (-0,3), GLP legt massiv zu, von 2,82 auf 5,29 Prozent. Die BDP, die erstmals antrat, schafft auf Anhieb 3,96 Prozent, die EDU schafft 1,83 (-1,2), die Piratenpartei kommt auf 0,85 und die SLB auf 1,02.

14:34 Uhr: In Brugg bleibt die SVP ebenfalls klar vorne, mit 32,74 (plus 0,3) Prozent. Die SP legt um 1 Prozent auf 16,68 zu, CVP verliert auch in Brugg und zwar 0,5 Prozent und kommt neu noch auf 8,96, FDP taucht um 3 Prozent auf 16,88, Grüne verlieren 2 Prozent und kommen noch auf 8,35 Prozent, EVP auf 5,65 (-0,55), GLP legt um ein Prozent auf 5,01 zu, die BDP schafft es auf Anhieb auf 4,30 Prozent, die EDU kommt auf 1.11 (-0,3), SLB auf 0.31

14:29 Uhr: EDU schafft im Bezirk Kulm das Quorum. Die EDU bleibt im Grossen Rat. Sie schafft in Kulm die 5-Prozenthürde. Sie erreicht 5,23 Prozent. Wählerstärkste Partei bleibt die SVP mit 36,63 (-0,3) Prozent. Taucher für die SP: Sie kommt auf 10,54, das sind 2,7 Prozent weniger als 2009. Die CVP taucht ebenfalls. Sie hat noch 1.66 Prozent, 2,4 Prozent weniger. Die FDP legt massiv - um 0,4 17.38 Prozent. Die Grünen kommten auf 9.62, plus 0,3 Prozent. Weitere Parteien: EVP 6,37 Prozent, GLP 2,75 Prozent, BDP 4,71 Prozent, SD 3,58 Prozent, SLB 1,53 Prozent.

14:21 Uhr: Weitere Bezirke sind ausgezählt: In Laufenburg bleibt die SVP die stärkste Kraft. Sie kommt auf 33,73 Prozent, sie verliert aber an Stimmen. Das Minus beträgt 1,5 Prozent. Die SP legt 1,1 Prozent zu und kommt auf 14,05 Prozent, die CVP stürzt ab, von 25,88 auf 21,91 Prozent. Die FDP kommt auf 10,72 (-0,3) Prozent. Die Grünen auf auf 8.55, EVP auf 1.23, die GLP auf 3.84, BDP auf 3.62, EDU auf 1.03, SD 0.76, SLB auf 0.57

13:47 Uhr: Der erste Bezirk ist ausgezählt. Es ist Lenzburg. Die SVP kommt auf 35,9 Prozent, das ist ein Minus von 0,3 Prozent. Die SP verliert 2,1 Prozent und kommt auf noch 15,2, die FDP legt um gut 1,6 auf 15,5 Prozent zu, die CVP behauptet sich mit 6,6 Prozent (2009: 6,46), auch die Grünen halten sich mit 6,35 Prozent. GLP legt von 5,24 auf 6,7 Prozent zu, die BDP stagniert auf 6 Prozent. Keine Chancen haben die Kleinen. EDU kommt auf 1,35 Prozent, SD auf 0,57 und SLB auf 0,37.

13:45 Uhr: Spitzenresultat für Gemeindepräsident Rüetschi. In der zweitgrössten Gemeinde des Bezirks Aarau, in Suhr, erzielt Gemeindepräsident Beat Rüetschi ein ehrenvolles Resultat. Mit 663 Stimmen liegt der FDP-Grossrat an der Spitze, gefolgt von Parteikollegin Maja Riniker (573 Stimmen). In Suhr betrug die Stimmbeteiligung 33,44 Prozent.

13:35 Uhr: Mit 7150 Stimmen liegt die SVP in Suhr klar vorn. Gefolgt von FDP (5378) und der SP (5099 Stimmen). Stark fallen auch in Suhr die kleinen Parteien ab: Die SLB erhält von 27‘754 Parteistimmen deren 240, die Piratenpartei 108 Stimmen.

13:21 Uhr: In Aarau bleibt die SP die stärkste Kraft. Sie erhält die SP in Aarau die meisten Wählerstimmen. Gleich hinter ihr liegen SVP und FDP, dann Grüne, CVP, GLP, EVP und BDP. Die Rangliste der Parteienergebnisse schliesst mit EDU vor Piratenpartei und SLB.

13:20 Uhr: SVP-Präsident liegt bei den Regierungsratswahlen zwar abgeschlagen auf Platz 6. Bei den Grossratswahlen liegt seine Partei vorne. Sie kann ihren Anteil bisher halten. «Wir haben wichtige Themen besetzt. Ich bin froh», so Burgherr in einer ersten Reaktion auf Radio Argovia. «Ich bin nicht am Boden zerstört, wenn ich nicht gewählt werde».

13:05 Uhr: Die CVP wird zur grossen Wahlverliererin. Das zeigen die Resultate der ersten 120 Gemeinden. Danach verlieren die Christlichdemokraten 3 Prozent und kommen noch auf 12,5 Prozent der Stimmen. Die SVP bleibt nicht nur wählerstärkste Partei. Sie kann ihre 32 Prozent auch knapp halten. Halten können sich auch die FDP und die SP. Die Grünen werden wie schon bei den nationalen Wahlen 2011 leicht verlieren. GLP und BDP dagegen leben zu. Die kleinen Parteien tun sich schwer, die dürften alle am Quorum scheitern.

12:49 Uhr: Und auch in Brugg hat die SVP die Nase vorn. Sie macht 6104 Parteienstimmen, die FDP kommt auf 5690 und die SP auf 5092. Gut halten sich die Grünen mit 3134 Stimmmen.

12:47 Uhr: In Kaiseraugst bekommt die SVP die meisten Stimmen (2067), knapp vor der SP (2027) und der FDP (1372). Die Sozialliberalen SLB machen auch hier am wenigsten Stimmen, nämlich 42.

12:35 Uhr: In Arni im Bezirk Bremgarten legt die SVP stark zu. Sie kommt nun auf gut 35 (+4,2) Prozent der Stimmen. Auch die FDP legt deutlich zu, von 13 auf 16,3 Prozent. Die SP kann sich behaupten. GLP, BDP und GP dagegen verlieren. Einen regelrechten Taucher gibt es auch hier für die CVP, sie verliert 3,84 Prozent der Stimmen und kommt noch auf 14,6 Porzent.

11:46 Uhr: Die SVP macht auch in Herznach am meisten Stimmen (1009), vor der CVP (446) und der SP (315). Am Schluss die SD und die SLB mit je 10 Stimmen.

11:18 Uhr: Reinach hat ausgezählt. Die SVP bleibt die stärkste Partei, sie verliert aber leicht . Sie erreicht die 35-Prozentmarke nicht mehr, sondern kommt noch auf 34,6 Prozent. Auch die SP verliert, sie kommt noch auf gut 11,75 (-1,65) Prozent. Bei den letzten Wahlen erreichte sie noch fast 13,4 Prozent. Die grosse Gewinnerin in Reinach ist die FDP, sie legt um 1,8 Prozent auf 18,7 Prozent zu. Sie profitiert vom Bonus des FDP-Parteipräsidenten Philipp Müller. Auch die Grünen und GLP legen leicht zu. Die erstmals antretende BDP kommt auf 4,3 Prozent der Stimmen. Ein Totalabsturz erlebt die CVP. Sie verliert 3,5 Prozent und kommt noch auf 1,3 Prozent der Stimmen. Auch die SD taucht, sie verliert 2 Prozent kommt noch auf 5,29.

11.07 Uhr: Die ersten 20 Gemeinden sind ausgezählt. Für die kleinen Parteien SLB, EDU, SD und den neu antretenden Piratenpartei wird es äusserst schwer. Das Quorum dürften sie wohl verfehlen, hoffen kann die EDU. Die SVP bleibt die wählerstärkste Partei.