Brugg
Gewerbeverein Zentrum Brugg spielt neu in der Champions League

Zum 50-Jahr-Jubiläum hat Stadtammann Daniel Moser dem Zentrum Brugg einen symbolträchtigen Fussball überreicht. Der Politiker wünscht sich, dass die Unternehmer weiterhin am Ball bleiben, innovativ sind und dem Standort treu bleiben.

Claudia Meier
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Der Gewerbeverein Brugg feierte sein 50-jähriges Jubiläum
13 Bilder
Verena Rohrer, Leiterin regionale Standortförderung
Und sie kamen in Scharen
Peter Fröhlich, stv
Los chicos perfidos in Action
Los chicos perfidos treffen im Salzhaus ein
Einwohnerratspräsidentin Silvia Kistler stösst mit Benno Meier an
Kabarettist Edgar Zimmermann
Ein Abend voller Unterhaltung
Das Salzhaus platzt fast aus allen Nähten
Das 50-Jahr-Jubiläum soll gebührend gefeiert werden
200 Mitglieder zählt der Gewerbeverein Zentrum Brugg
Benno Meier, Präsident Zentrum Brugg, begrüsst die Gäste

Der Gewerbeverein Brugg feierte sein 50-jähriges Jubiläum

AZ

Vor 50 Jahren war alles anders: Im «Brugger Tagblatt» vom 2. Oktober 1963 stand: «Gestern Abend fand im ‹Roten Haus› die Gründungsversammlung der ‹Interessengemeinschaft Zentrum› statt. Unter diesem Namen haben sich Detaillisten, Gross- und Filialunternehmer zusammengefunden, um gemeinsam Probleme zu meistern, die sich dem Geschäftsmann stellen.»

Ein halbes Jahrhundert später sind es längst nicht mehr nur Geschäftsmänner, die sich aus wirtschaftlichen Interessen auf dem Platz Brugg zusammengeschlossen haben, sondern auch zahlreiche Geschäftsfrauen.

Das Salzhaus platzte am Mittwochabend fast aus allen Nähten, als sich rund 180 Mitglieder und Gäste zur Jubiläumsparty versammelten.

Benno Meier, Präsident des Gewerbevereins Zentrum Brugg, zeigte sich sehr erfreut, dass sich auch Gründungs- und Ehrenmitglieder unter die Anwesenden mischten.

Stadtammann Daniel Moser sprach in seiner Grussbotschaft von der Trägheit der Politik und Anpassungsfähigkeit der Unternehmer.

«Es hilft aber schon, wenn die Grundhaltung der Politik dem Gewerbe gegenüber positiv ist», betonte Moser und ergänzte: «Die Tatsache alleine, dass wir hier in Brugg durch den Campus und das regionale Zentrum beste Voraussetzungen haben, hilft nichts, wenn das Gewerbe und die Politik diese Chance nicht nutzen oder mindestens erkennen.»

Die Entwicklung mache nicht an den Gemeindegrenzen halt, so Moser. Wichtig seien Räume. «Wir haben es in der Hand, Prioritäten zu setzen und das Zentrum zu definieren», stellte der Stadtammann klar. Ohne das Zentrum Brugg gäbe es in der Stadt keine Weihnachtsbeleuchtung, keinen Weihnachtsmarkt und auch keine Expo Brugg-Windisch, so Moser.

«Ihr spielt eigentlich in der Champions League. Mein Wunsch an Sie: Bleiben Sie weiterhin am Ball, seien Sie innovativ und bleiben Sie dem Standort treu.» Der Politiker überreichte dem Jubilar einen echten Champions-League-Fussball mit der symbolträchtigen Zahl «1963» – dem Gründungsjahr des Gewerbevereins.

«Wir sind mächtig stolz auf diesen Gewerbeverein», sagte Peter Fröhlich, stellvertretender Geschäftsführer des Aargauischen Gewerbeverbands (AGV). Der Verein trage dazu bei, dass in der Öffentlichkeit das Verständnis für die KMU gesteigert werde. Fröhlich erzählte, dass der AGV bald eine Delegiertenversammlung im neuen Campussaal plane.

Die Leiterin der regionalen Standortförderung, Verena Rohrer, brachte den Mitgliedern auch ein Geschenk mit. Sie warb mit einer Karte für die neue I-Marktplattform, die Unternehmern und Privaten, die kostenlose Möglichkeit bietet, Studentenangebote prominent zu platzieren.

Für Unterhaltung während dem mehrgängigen Essen sorgten Los chicos perfidos. Das Trio verstand es, die Gäste gedanklich und rhythmisch nach Mexiko zu entführen, bevor der Kabarettist Edgar Zimmermann sie auf humorvolle Art wieder auf den Boden der Realität zurückholte. So ganz nach seinem Slogan der Kleinstadt: «Brugg – wo alles zusammen stöhnt – oder doch strömt».

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