Brugg-Windisch

Gewerbetreibende erwarten bis Sonntag Tausende Besucher

Im Geissenschachen herrscht seit Donnerstagnachmittag bis Sonntagabend Volksfest-Stimmung. Der ehemalige Fussballgoalie Pascal Zuberbühler wird am Samstag an der Expo anzutreffen sein.

Kaum hatten OK-Präsident Urs Keller sowie die beiden Gewerbevereinspräsidenten Jörg Wüst von Windischplus und Didi Berger von Zentrum Brugg das Band durchschnitten, strömten die Gäste bei schönstem Herbstwetter auf das Expo-Areal. Insgesamt 163 Aussteller präsentieren bis Sonntagabend ihre Produkte und Dienstleistungen.

Kurz vorher an der Eröffnungsfeier für die geladenen Gäste gratulierte Regierungsrat Markus Dieth den Verantwortlichen. Dafür, dass der Grossanlass für die Wirtschaft, für die KMU und für die Menschen in der Region Brugg-Windisch wieder erfolgreich durchgeführt werden kann – und dies bereits zum zehnten Mal.

«Es ist wichtig, dass es diese regionalen Gewerbeausstellungen gibt. Gerade in Zeiten der Digitalisierung besteht die Gefahr, dass man die Menschen vergisst», sagte Dieth. An der Expo könne 1:1 gezeigt werden, was geleistet wird. Wichtig ist laut dem Regierungsrat neben dem Netzwerken auch, dass die Jugend nicht vergessen geht. Diese erhalte hier die Möglichkeit, eine grosse Vielfalt an Berufsfeldern kennenzulernen.

«Zusammen sind wir stark»: Feierlich wurde die Expo Brugg-Windisch eröffnet

«Zusammen sind wir stark»: Feierlich wurde die Expo Brugg-Windisch eröffnet

Im Geissenschachen herrscht seit Donnerstagnachmittag bis Sonntagabend Volksfest-Stimmung. Mit mehreren Eröffnungsreden und dem feirlichen Zerschneiden des Bands wurde die Expo Brugg-Windisch eröffnet.

Gastregion Schenkenbergertal

«Diese Messe zeigt eindrücklich die Kräfte der Region Brugg-Windisch», sagte Präsident Wüst vom Gewerbeverein Windischplus. Und Präsident Berger von Zentrum Brugg ergänzte: «Wir sind stolz auf diese Messe, die grosse Wirkung haben wird.»

Nicht im Duett wie in der Vergangenheit, sondern als Co-Produktion hielten Bruggs Stadtammann Barbara Horlacher und Windischs Gemeindepräsidentin Heidi Ammon ihre Rede. «Ich wünsche Ihnen, dass sich die Zeit, Ideen und Energie, die Sie in die Expo gesteckt haben, auch lohnt», sagte Horlacher an die Aussteller gewandt. Sie sei überzeugt, dass «wir die Produkte und Dienstleistungen der Gewerbetreibenden brauchen». Diese schafften zudem Arbeitsplätze und machten die Region attraktiv. Ammon thematisierte den Expo-Slogan: «Kleine Region, grosse Wirkung!» Und fragte, ob dieser auch ein Hinweis auf die Gastregion, das Schenkenbergertal, sei. «Manchmal schaue ich neidisch auf das kleine Schenkenbergertal, wo gut zusammengearbeitet wird und man sich optimal ergänzt», so Ammon.

Mit Freude stellte Ammon fest, dass sich die Expo von einer reinen Leistungsschau hin zu einem grossen Freizeitvergnügen für die ganze Bevölkerung weiter entwickelt hat. Apropos Freizeitvergnügen: Der ehemalige Fussballgoalie Pascal Zuberbühler wird am Samstag von 16 bis 17 Uhr zu Gast sein am Stand der Robert Huber AG. Zu gewinnen gibts ein «perfektes Date» für zwei Personen mit Zubi.

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